Der Landkreis Saarlouis, bevölkerungsreichster Kreis im Saarland, hat sich für den Einsatz der Fachsoftware LÄMMkom im Arbeitslosengeld II entschieden. Die neue Optionskommune, die im Frühjahr 2011 den Zuschlag für die alleinige Trägerschaft des SGB II erhalten hatte, arbeitet ab dem nächsten Jahr mit einer der führenden dezentralen Lösungen in Deutschland im SGB II. Einsatzort ist das Jobcenter des Landkreises mit mehreren Außen- und Geschäftsstellen. Dort werden sich knapp 200 Mitarbeiter mit der vollintegrierten und mehrfach zertifizierten Software um Leistungsgewährung und Vermittlung, Bildungs- und Teilhabe-Leistungen, Berichtsauswertungen und Statistiken wie XSozial kümmern. Die Installation ist abgeschlossen, die Schulungsphase hat begonnen.
Ausschlaggebend für den Kreis waren vorrangig die Qualität des Leistungsangebotes und aussagekräftige Referenzen eines im Routinebetrieb erprobten und langjährig erfahrenen Unternehmens, verbunden mit einem angemessenen Preis. Die Dortmunder Lämmerzahl GmbH überzeugte nicht nur mit umfassenden Integrationsmöglichkeiten aller fachlichen Arbeitsbereiche, mit denen auf Wunsch auch amtsübergreifend gearbeitet werden kann. Auch das Umstellungskonzept, das mit Multiplikatorenschulungen und kombinierter (automatischer und manueller) Datenmigration einen sicheren und fristgerechten Umstieg von BA-Software wie A2LL und Verbis ermöglicht, stach heraus.
In den Verfahrensbetreuerschulungen stand u.a. die Konfiguration wichtiger SGB II-Werkzeuge wie dem Profiling, der Eingliederungsvereinbarung und -fortschreibung, dem Maßnahmemanagement und den Bildungs- und Vermittlungsgutscheinen im Vordergrund. Mit dem Schnittstellenbaukasten in LÄMMkom lassen sich zudem nicht nur das doppische Finanzwesen und der Datenaustausch mit der Bank (DTAUS), sondern auch eigene Auswertungs-, Archivierungs- und DMS-Software sowie der für Geldauszahlungen an Kunden verwendete Kassenautomat-Service u.a. anbinden.