Manchmal lacht das schnelle Geld
Nach einer Schufa-Studie werden pro Jahr etwa 394.000 Privatpersonen Opfer eines Kreditvermittlungsbetrugs. Wir denken das die Zahl weitaus höher ist. Menschen in finanzieller Bedrängnis - wie Überschuldete, Arbeitslose und Hartz-IV-Empfänger - gehören zur bevorzugten Zielgruppe der "Schufa-freien" Kreditvermittler. "Für diese Personen ist das unbürokratische Angebot dann der – vermeintlich – rettende Strohhalm", sagt ein BKA-Experte.Auch das gleiche gilt für Konten und Kreditkarten ohne Schufa mit angeblichen Dispo. Hallo Alle mal aufwachen!! Welche Bank soll so etwas machen?
Informieren Sie sich was geht oder nicht wie z.B. auf einen
Portal oder in div. Foren.Das Kreditangebot setzen die Firmen aber nur als Lockmittel ein. "Haben die Kunden ihre Daten in die Onlineformulare eingegeben, verkaufen die Firmen die Adressen weiter und verlangen für ihre entstandenen Auslagen eine Bearbeitungsgebühr", sagt Schuldnerberater Insider. In der Regel sind das relativ kleine Beträge von durchschnittlich 380 Euro. "Die Masse macht's", sagt ein Insider. Bei 394.000 geschätzten Opfern machen die Vermittler ein dreistelliges Millionengeschäft. Zudem gehen die Straftäter nach Aussage der Experten ein geringes Risiko ein, rechtlich verfolgt zu werden. "Die meisten Betroffenen können sich nicht wehren", sagt ein Insider. Kaum ein Rechtsanwalt sei bereit, bei einem Streitwert von wenigen hundert Euro in ein Verfahren zu ziehen. Zudem könnten sich die meisten einen Anwalt ohnehin nicht leisten.
Um die Probleme in den Griff zu bekommen, müsse man die potentiellen
Opfer besser informieren und die gesetzlichen Rahmenbedingungen verschärfen. Beispielsweise sollten Kreditvermittler unter die Aufsicht des Bundesamtes für Finanzdienstleistungen gestellt werden. Auf keinen Fall sollten Kunden Vorkasse leisten, bevor eine Leistung erfolgt.
Scholz