(Online-Artikel.de) - Noch vor wenigen Jahren war für die Ausgabe einer
Kreditkarte ein überdurchschnittlich hohes Einkommen erforderlich. Heute ist aufgrund des Wettbewerbes, aber auch wegen verbesserter Kontrollmöglichkeiten, eine Kreditkarte auch bei durchschnittlichem Einkommen erhältlich. Viele Banken bieten Kreditkarten für Studenten zu Sonderkonditionen an.
Häufig erhalten Studierende das
Girokonto kostenlos. Bei einigen Banken ist in diesem Angebot eine kostenlose Maestro- und
Kreditkarte enthalten; andere Banken berechnen die normale oder eine ermäßigte Jahresgebühr. Zusätzlich zu Banken mit einem vollständigen Leistungsspektrum bieten auch weitere Herausgeber von
Kreditkarten Studenten eine unabhängig von ihrem Girokonto zu führende Kreditkarte zu günstigen Preisen an.
Der Betrag, bis zu dem die Kredikarte maximal belastet werden darf, ist begrenzt. Häufig ist eine Beschränkung auf zunächst 1000 Euro. Weist der Student ein regelmäßiges Nebeneinkommen nach, erhöhen viele Banken das Limit auf Antrag des Karteninhabers.
Grundbedingung für eine Kreditkarte ist auch für Studenten in der Regel ein regelmäßiges Einkommen. Vielen Kartenausgebern reicht hierbei bereits das BAföG.
Da Studenten zum einen sehr viel reisen und zum anderen häufig das Internet für Einkäufe nutzen, ist der Besitz einer Kreditkarte für sie sinnvoll. Autovermietungen und einige ausländische Internetanbieter bieten ihre Produkte zunehmend nur bei Kreditkartenzahlung an; das gleiche gilt in steigendem Ausmaß für Hotelreservierungen.
Verfügt der Student über relevante Negativmerkmale bei der Schufa, wird sein Kreditkartenantrag in der Regel zurückgewiesen. In diesem Fall kann auf eine Prepaid-Kreditkarte zurückgegriffen werden. Bei dieser zahlt der Inhaber vorab den Betrag ein, bis zu dem er die Karte benutzen möchte. Diese Kreditkarten werden von einigen Banken für Studenten verbilligt oder gratis ausgegeben. Allerdings wird ihre Annahme von einigen Akzeptanzstellen verweigert, sofern sie als Predpaid-Kreditkarte erkannt werden.
Christian Manzke-Eberling