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Krebsprävention in der Praxis

Autor: Akademie | Erstellt am: 20.10.2011 | Gelesen: 264
Kategorie: Gesundheit - Medizin & Chirurgie | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Kooperationsprojekt "Aktiv leben mit Krebs"

Kooperationsprojekt
Kooperationsprojekt "Aktiv leben mit Krebs"
Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg und die Deutsche Hochschule in Saarbrücken kooperieren im Rahmen eines von der Manfred Lautenschläger Stiftung geförderten Projektes.

Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg hat mit der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG) in Saarbrücken sowie dem Zentrum Aktiver Prävention in Nußloch bei Heidelberg eine Kooperation geschlossen. Ziel ist es, interdisziplinäre Projekte zur Krebsprävention durchzuführen. Dabei geht es vor allem darum, die Lebensqualität von Krebspatienten nach der Behandlung zu erhalten und zu verbessern.

Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums, des Universitätsklinikums Heidelberg, der Deutschen Krebshilfe und der Thoraxklinik Heidelberg. Ziel des onkologischen Spitzenzentrums ist es, vielversprechende Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung möglichst rasch in die klinische Praxis zu übertragen. "Mit unserem interdisziplinären Team aus Ärzten, Ernährungswissenschaftlern, Sozialarbeitern, Sportwissenschaftlern, Biologen, Epidemiologen und Psychoonkologen bringen wir unsere Expertise in der Betreuung und Nachsorge von Krebspatienten ein", sagt Prof. Dr. Dirk Jäger, Direktor für Medizinische Onkologie am NCT Heidelberg. "Wir freuen uns, die wissenschaftlichen Erkenntnisse und Erfahrungen, die wir hier am NCT sammeln, in Zukunft möglichst vielen Krebspatienten zugänglich zu machen."

"Viele Patienten wollen nach einer anstrengenden Krebsbehandlung schnell wieder in ihr normales Leben zurück", ergänzt Jägers Kollegin, Prof. Dr. Cornelia Ulrich. Die NCT-Direktorin leitet die Abteilung für Krebsprävention. "Ein aktiver Lebensstil hilft ihnen dabei, die Folgen ihrer Erkrankung und der Behandlung zu bewältigen." Die Deutsche Hochschule bietet akkreditierte Bachelor- und Master-Studiengänge im Bereich Prävention und Gesundheitsmanagement. Im Rahmen der Zusammenarbeit wird ein Studienprogrammmodul "Aktiv leben mit Krebs" für die Ausbildung von Studenten entwickelt. Das "Zentrum Aktiver Prävention" stellt als modern ausgestattetes Trainingszentrum die Infrastruktur zur Verfügung.

Das Ziel der gemeinsamen Aktivitäten ist es, herauszufinden, wie sich ein interdisziplinäres Nachsorgeangebot für Krebspatienten wohnortnah gestalten lässt. Während der Pilotphase "Aktiv leben mit Krebs", die Ende Oktober im Zentrum Aktiver Prävention in Nußloch starten wird, werden die Experten vom NCT vor Ort die Maßnahmen begleiten.

Das Kooperationsprojekt wird von der Manfred Lautenschläger Stiftung unterstützt. Für die ersten 24 Teilnehmer des Pilotprojektes sind die Kosten des Nachsorgekurses durch ein Stipendium gedeckt.

Weitere Informationen:
www.dhfpg.de
www.nct-heidelberg.de
www.universitaetsklinikum-heidelberg.de
www.dkfz.de
www.zap-nussloch.de

Bilder auf Anfrage an presse@dhfpg.de

Unternehmensbeschreibung Hochschule:
Mit einem Studium an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement qualifizieren sich die Studierenden zu Fach- und Führungskräften für den Wachstumsmarkt Prävention, Fitness und Gesundheit. Die Bachelor-Studiengänge in den Studienrichtungen Fitnesstraining, Fitnessökonomie, Gesundheitsmanagement und Ernährungsberatung der Hochschule verbinden eine betriebliche Ausbildung mit einem Fernstudium und Präsenzphasen an Studienzentren in Deutschland (bundesweit), Österreich oder der Schweiz und schließen nach drei Jahren mit dem Abschluss „Bachelor of Arts" ab. Darüber hinaus werden zwei Master in den Studienrichtungen Prävention und Gesundheitsmanagement angeboten, die ein Fernstudium mit Präsenzphasen verbinden. Während das weiterbildende Studium zum „Master in Gesundheitsmanagement" ein Diplom- oder Bachelor-Studium sowie 1 Jahr einschlägige Berufserfahrung voraussetzt, kann der „Master in Prävention und Gesundheitsmanagement" direkt im Anschluss an ein Bachelor-/Diplomstudium absolviert werden. Zusätzlich gibt es sechs Hochschulweiterbildungen, mit denen Fachleute in ausgewählten Themenblöcken Know-how auf Hochschulniveau erwerben können. „Beruflich besonders qualifizierte Personen" können ohne Abitur/Fachhochschulreife zum Bachelor-Studium zugelassen werden. Liegen die persönlichen Voraussetzungen vor, ist eine Förderung durch BAföG möglich. Die Anmeldung zum Bachelor-Studium kann jederzeit erfolgen, eine Anmeldung zum Master-Studium ist zum Sommer-/Wintersemester möglich. Alle Bachelor- und Master-Studiengänge der Hochschule sind akkreditiert und in über 40 europäischen Ländern anerkannt.

 
 
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