Jeder Katzenbesitzer weiß es, jeder Tierarzt und Fachmann kann es bestätigen: Katzen sind notorische Kratzer. Ob das Sofa, die Tapete oder die teure Zimmerpflanze – Katzen finden immer etwas, an dem sie ihren Krallen freien Lauf lassen.Dass dies jedoch keineswegs aus Langeweile oder gar aus Boshaftigkeit passiert, wissen nur jene, die sich etwas tiefer mit den physiologischen Bedürfnissen der Katze beschäftigt haben. Die Krallen, mit denen unsere Stubentiger immerfort alles zerkratzen, wachsen stetig weiter. Sie müssen also irgendwie "im Zaum" gehalten und obendrein auch noch geschärft werden. Deswegen müssen Katzen unentwegt etwas kratzen. Natürlich hat die Industrie sich längst etwas einfallen lassen, das erlaubt, unsere Einrichtung zu schonen und den Katzen dennoch die Möglichkeit zu geben, ihrem Bedürfnis nach dem Kratzen nachzugehen: der
Katzenkratzbaum.
Doch jeder, der schon mal in einem gut ausgestatteten Zoogeschäft war wird bestätigen können, dass eine schier unfassbare Bandbreite an
Katzenbäumen gibt: Ob
Kratzbaum deckenhoch,
Kratzbaum frei stehend oder die etwas kleineren Varianten Kratzbrett oder Kratztonne. Die Auswahl ist schier grenzenlos. Sicherlich wird sich manch einer fragen, was hier nun die beste Variante ist. Zweifellos sehr zu empfehlen ist der
deckenhohe Kratzbaum. Dieser ist stabil, da er mittels einer Spannvorrichtung an der Decke befestigt werden kann. Darüber hinaus ermöglicht er unserem Stubentiger, auf verschiedenen Höhen zu sitzen. Und jeder, der eine Katze besitzt, wird bestätigen können, dass diese es lieben, sehr hoch zu sitzen und alles zu überblicken.
Eine weiteres Modell ist das freistehende. Hier gibt es unendlich viele Varianten, die hier einzeln zu diskutieren unmöglich wäre. Fest steht allerdings, dass man darauf achten sollte, dass sie ausreichend Stabilität besitzen und ebenfalls möglichst hoch sind. Die letzte Variante sind die Kratzbretter und die Kratztonnen. Diese sind sehr sparsam was den Platz angeht, haben aber leider nicht so viele Betätigungsmöglichkeiten für die Katze. Letztendlich ist es so, dass
deckenhohe Kratzbäume wahrscheinlich die beste Variante sind, aber auch die kostspieligste. Und wie so oft im Leben, ist auch das eine Frage des Geldbeutels.
Von David Jakob