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Gliederschmerzen, oder auch Extremitätenschmerzen, die nur vorübergehend anhalten, liegen meist ein grippaler Infekt, eine Erkältung oder eine Viruserkrankung wie FSME, Frühsommer-Meningoenzephalitis zu Grunde. Treten Gliederschmerzen bei einer Infektion auf, ist dies ein Indiz dafür, dass die Infektion den Körper erfasst hat und dort Abwehrreaktionen gegen die Erreger ablaufen. Gliederschmerzen können aber auch auftreten bei Gicht, Rheuma oder Arthrose oder ein Anzeichen dafür sein, dass eine Durchblutungsstörung vorliegt.
Sind die Gliederschmerzen Symptom einer Erkältung oder eines grippalen Infekts, können diese je nach Intensität mit kalten Umschlägen gelindert werden, oder mit Schmerzmitteln mit den Wirkstoffen Ibuprofen, Paracetamol oder Acetylsalicylsäure behandelt werden. Wie bei allen Infekten sollte man sich schonen, dem Körper viel Flüssigkeit zuführen und die Krankheit auskuriert werden. Haben die Gliederschmerzen eine andere Ursache, muss diese von einem Arzt abgeklärt werden und die Grunderkrankung mit entsprechenden Medikamenten behandelt werden.