Dirk Schiff
In den letzten Monaten haben sich in der
gesetzlichen Krankenkasse einige Dinge geändert. Die Zusatzbeiträge wurden eingeführt. Der allgemeine Beitragssatz der
Krankenversicherungen wird ab 2011 erhöht. Wahrscheinlich wird der Wechsel in die private Krankenversicherung (
PKV) erleichtert, indem die Frist von drei Jahren auf ein Jahr geändert wird. Somit muss der Angestellte nur noch ein Jahr über der
Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAE) liegen um die Vorteile der PKV genießen zu können. Deshalb wird der
Krankenversicherung Vergleich immer wichtiger. Es ist jedoch schwierig eine
günstige Krankenversicherung zu finden, wenn man gesundheitliche Einschränkungen hat. Denn in der PKV richtet sich der Beitrag nach gesundheitlichen Einschränkungen des Antragstellers. Der Beitrag kann mit einem Risikozuschlag sehr teuer werden. Ausschlüsse von Krankheiten gibt es in der Privaten auch. Empfehlenswert sind
Krankenversicherungen mit Ausschlüssen jedoch nicht. Dann bleibt man besser in der
gesetzlichen Krankenkasse und erhält den vollen Versicherungsschutz für das medizinisch Notwendige. Anders ist es in der PKV, wo spezielle Leistungen gezahlt werden durch die Versicherung, auch wenn diese nicht unbedingt notwendig sind. Zweibettzimmer und Chefarztbehandlung gehören zum Leistungsportfolio der Privaten.
Verschiedene weitere Segmente sind in der PKV mit eingeschlossen. Höhere Zahnersatzleistungen, Brillen, freie Arztwahl, freie Krankenhausauswahl und viele andere Vorteile genießt der Privatpatient. Alleine die Wartezeit beim Arzt ist schon ein Argument von der gesetzlichen Kasse zu wechseln. Praxisgebühr ist für Privatversicherte ein Fremdwort. Der Arzt freut sich, Sie als Kunde zu bedienen, wenn er bis zum 3,5fachen Satz der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) abrechnen kann.
Ein Krankenversicherung Vergleich sollte beim Experten bzw. Versicherungsmakler durchgeführt werden, denn ansonsten landet man bei einer Gesellschaft, die einfach zu viel Geld verlangt.