Wie sind Sie auf die Idee der verschiedenen Plattformen gekommen?Es gibt allgemeine Suchmaschinen, wie Google und dergleichen und es gibt Rubrikenbörsen. Die Börsen sind sehr spezifisch und bieten dem User nur einen kleinen Ausschnitt aus dem Gesamtangebot, wohingegen Suchmaschinen wie Google und Co zu allgemein sind und Interessenten nicht zu dem gewünschten Produkt führen. Die verschiedenen „Krallen" setzen genau dazwischen an, indem wir den Nutzern eine Suchmaschinentechnologie in Verbindung mit einer Rubrikenbörse bieten.
Und wie lange hat es von der Idee zur Umsetzung gedauert?Die Idee entstand 2003. Beginn der Entwicklung war 2004 und mit
JOBkralle.at online gingen wir 2005.
IMMOkralle.at kam 2007 hinzu.
Beschreiben Sie bitte die verschiedenen Plattformen, erklären Sie mit welcher Sie begonnen haben und warum es notwendig war das Angebot zu erweitern. Begonnen haben wir mit der JOBkralle aus der Motivation heraus, dass im eigenen Freundeskreis der Wunsch nach einem derartigen Service vorhanden und in Österreich nichts Vergleichbares am Markt zu finden war. Diese erste Plattform wurde sowohl von den Usern als auch von Firmen ausgezeichnet angenommen. Nicht zuletzt deshalb war es naheliegend das Konzept auch auf andere Rubriken zu übertragen. So folgte die IMMOkralle. Nachdem auch dieses Angebot gut angenommen wurde, befinden wir uns nun in den letzten Vorbereitungen zum Launch der AUTOkralle.
Für welche Märkte bieten Sie Ihren Service an und hat sich daran im Laufe der Jahre etwas geändert?Aktuell sind JOB- und IMMOkralle auf den österreichischen Markt ausgelegt, wobei die JOBkralle mittlerweile auch in Deutschland (
JOBkralle.de) und der Schweiz (
JOBkralle.ch) funktioniert. Mit Start der AUTOkralle erweitern wir das Angebot für den deutschsprachigen Raum.
Wann und warum haben Sie sich zur Erweiterung des Angebots entschieden?Der österreichische Markt ist hervorragend geeignet Erfahrungen zu sammeln. Auf Grund seiner Größe ist der gesamte deutschsprachige Raum lukrativer. Hier sind nur geringe technische Applikationen notwendig, um das Angebot verfügbar zu machen. Bei weiteren, nicht deutschsprachigen Ländern gibt es das Problem der Sprachbarrieren.
Warum die Rubriken Jobs, Immobilien und Autos?Weil diese drei Bereiche jedem Menschen im Leben des Öfteren begegnen; es handelt sich schlicht um klassische Themen die deswegen auch inhaltlich in vielen Magazinen aufgegriffen werden. Wir wollen uns aber nicht auf diese drei Bereiche oder den deutschsprachigen Raum beschränken!
Wie ist das Unternehmen strukturiert und organisiert?Noch ist die Hierarchie flach, was mit der Größe des Unternehmens zusammenhängt. Dieser Umstand macht uns aber auch sehr flexibel. Ing. Gernot Taschler und ich leiten die Firma und hinter jeder Rubrik steht ein eigenes Expertenteam, das ganz spezifisch arbeitet. Wir wachsen stetig und nach Bedarf.
Wie sehen die Pläne für die Zukunft aus?Für 2010 ist geplant die Plattformen unter einer Überschrift zu vereinen. Ein weiteres Ziel für die Zukunft ist ganz sicher die Top-Suchmaschine in jenen Ländern zu sein, in denen wir vertreten sind!