Vergrößerte und schmerzende Venen können durch zu langes Stehen oder mangelnde Bewegung verursacht werden. Die Neigung hierzu ist oft ererbt, und Schwangerschaft, Verstopfung und Übergewicht können sie noch verschlimmern. Man sollte daher abnehmen und das krankmachende Gewicht verlieren.
Bei längerem Sitzen sollte man die Füße hochlegen, um den Blutkreislauf in den Beinen zu verbessern. Außerdem gilt: Viel bewegen. Die Kräuterheilkunde kann hier nur helfen, wenn sie durch Bewegung unterstützt wird. Eine Mischung aus Schafgarbe, Johanniskraut, Lindenblüten und Weißdornbeeren verbessert die Durchblutung und kräftigt die Venen. Lokale Entzündungen werden durch eine Kompresse mit Zaubernuss oder Beinwell- und Ringelblumen Tee gelindert. Bei starken Schmerzen sollte der Bereich mit kaltem Wasser besprüht oder kurz mit zerstoßenem Eis gekühlt werden.
Die Muskeln können mit Lavendel-, Wacholder- oder Rosmarinöl massiert werden. Zur Verbesserung der Durchblutung eignen sich Knoblauch und Vitamin C, E und die Vitamine aus dem B-Komplex. Zinkpräparate, die man sich in der Internetapotheke von Neu
Markenpillen bestellen kann, werden auch erfolgreich zur Behandlung von Durchblutungsstörungen angewendet.
Bewegung und der Verzehr von grünem Blattgemüse können Blut und Kreislauf stärken. Gewürze wie Zimt, Ingwer, Nelken, Chilischoten und Cayennepfeffer wärmen ebenso wie im Tee einige Scheiben Ingwerwurzel. Man kann außerdem einen Aufguss aus Zahnwehholzrinde oder –Beeren und Weißdornbeeren zu gleichen Teilen zubereiten und eine Scheibe Ingwer beifügen. Dieser Tee sollte dreimal täglich getrunken werden. Zahnwehholz regt die Durchblutung an, und der Weißdorn ist ein gutes Tonikum für den Kreislauf.
Knoblauch wirkt ebenfalls wärmend und reinigt und kräftigt die Blutgefäße. Für Hand- und Fußbäder eignen sich Ingwer, Zimt, Senf oder schwarzer Pfeffer. Erfrierungen äußern sich als rote Schwellungen, meist an Fingern und Zehen. Für ihre Behandlung gelten die gleichen Ratschläge wie bei Durchblutungsstörungen. Wichtig ist natürlich immer, Hände und Füße mit warmen Handschuhen und Socken zu schützen, beziehungsweise, beim Arbeiten in kaltem Wasser, Gummihandschuhe zu tragen. Erfrierungen mit Juckreiz beruhigen Ringelblumensalbe oder Lavendelöl.
Wenn die Haut unverletzt ist, können Erfrierungen mit Arnikasalbe, purem Zitronensaft oder Cayennepfeffersalbe eingerieben werden. Es gibt auch eine hervorragende chinesische Kräuterrezeptur zur Wärmung der Extremitäten. Sie hilft bei chronischen Beschwerden, bei denen sich die Hände und Füße des Patienten kalt anfühlen, und außerdem bei der Behandlung von Rheuma und Arthritis. Die Dang Gui Abkochung, die gegen kalte Hände und Füße verwendet wird, wärmt die Meridiane, vertreibt Kälte, nährt das Blut und befreit die Blutgefäße. Allerdings sollte es im Frühjahr und Sommer in warmen Gegenden und bei Hitzewallungen nur mit Vorsicht eingenommen werden.