Durchsetzen konnte sich das Saxophon mit dem Aufkommen des Jazz in den Südstaaten der USA Anfang des 19. Jahrhunderts, wobei es hier aber auch nicht von Anfang an vertreten war. In Nordamerika kannte man das Saxophon bereits aus der Militärmusik, dann wurde es von Tanzkapellen aufgegriffen und erst einige Jahre später bei den Jazzmusikern rund um New Orleans schließlich zum stilangebenden Instrument.
Während das Saxophon in den Militärkapellen nur ein Instrument unter vielen war, erlangte es zunächst im Jazz seine Eigenständigkeit, welche später mit der Entstehung der legendären Big Bands fortgeführt wurde. Innerhalb der Big Bands wurde das Saxophon auch fünfstimmig und die Standardbesetzung von zwei Alt, zwei Tenor und einem Bariton bildete sich heraus, welche bis heute erhalten geblieben ist. In den vergangenen Jahren ist das Saxophon, nachdem es mit dem Ende der Big Bands wieder etwas in den musikalischen Hintergrund gerückt war, sogar verstärkt in der aktuellen Popmusik anzutreffen, wo es zusammen mit dem 60s-Stil seine Rückkehr feierte.
Interessenten, die das faszinierende Instrument gern spielen lernen möchten, sollten dies aber unter fachkundiger Anleitung tun, da im Selbststudium antrainierte Fehler nur mühsam wieder korrigiert werden können. Saxophon-Fans haben zudem die Auswahl zwischen einem neuen Instrument und einem gebrauchtem Saxophon, sowie die Wahl zwischen Mundstücken verschiedener Ausführungen und Saxophon Blätter in unterschiedlichen Stärken und Materialien.