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Konzerterlebnis im Februar: 'Carmina variations'

Autor: TinaEwald | Erstellt am: 17.01.2012 | Gelesen: 273
Kategorie: Musik - Kino & Entertainment | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Das Kölner Jazz-Trio neuzeit lässt Orffs Carmina Burana neu erleben

neuzeit: Andreas Hirschmann, Jan von Polheim, Martell Beigang
neuzeit: Andreas Hirschmann, Jan von Polheim, Martell Beigang
Köln, 17.1.2012 - Klassische Musik gilt vielen Menschen als „schwer", Jazz als „schwierig", vielleicht auch unmelodisch oder anstrengend. Abgesehen von echten Fans, natürlich.

Was aber passiert, wenn man der Klassik Feuer gibt und das ganze mit virtuosem, eingängigem Jazz mixt? Unterhaltung auf höchstem Niveau!

Das Kölner Jazz-Trio neuzeit interpretiert einen modernen Klassiker mit dieser Virtuosität, in einem ganz eigenen, extravaganten Stil: Carl Orffs „Carmina Burana". Und Klassik-Fans, Jazz-Liebhaber, aber auch Menschen, die mit beidem bisher „nichts anfangen" konnten, werden auf's Unterhaltsamste vereint bei einem außergewöhnlichen Konzerterlebnis: „Carmina variations".

Der deutsche Ausnahme-Komponist Carl Orff hatte in seinem 1937 uraufgeführten Meisterwerk bereits vieles vorweg genommen, was heutzutage in der Pop- und Jazzmusik gebräuchlich ist. Diese modernen Elemente wurden von neuzeit aufgenommen und verfeinert – die Carmina Burana und der Jazz fanden zusammen.

Die erfahrenen Musiker suchten für ihre Bearbeitung in Orffs Musik nach melodisch und rhythmisch eigenständigen Bestandteilen, die zugleich eine inspirierende Grundlage für Improvisationen bilden konnten. Den Kern des Werkes im Auge behaltend entstanden neue Eindrücke.

Manche der ausgewählten Stücke klingen in der Version von neuzeit wie ein postmoderner Bossa Nova, wie eine Jazzballade oder gar wie der Refrain eines Popsongs. Aber die Einzigartigkeit von Orffs Werk bleibt immer erkennbar. Die „Carmina variations" huldigen seiner Komposition, indem sie das Werk in die Neuzeit bringen.

Und das schrieben Zeitungen über die neuzeit-Interpretation von Carl Orffs Carmina Burana: „Auch wer Orffs Welthit nie gehört hat … konnte sich fesseln lassen" (Soester Anzeiger); „Geniales Pop-Jazz-Klassik Cross-over" (Frankfurter Allgemeine); „Orffs Werk auf überaus sensible Art und Weise „entschlackt" und den gewöhnlichen Sterblichen zugänglich gemacht" (LaVoix Luxemburg); „Orffs opus magnus passt sich dem munteren stilistischen Zugriff der drei unbeschwerten Swinger erstaunlicherweise bestens an" (Allgemeine Zeitung Mainz); „Fantastische Schlagzeugsoli, virtuose Bass-Passagen und ein exzessiver Drive an der Orgel" (Passauer Neue Presse).

Die erste Gelegenheit „Carmina variations" im Jahr des 75. Jubiläums der Uraufführung von Orffs „Carmina Burana" zu erleben ist in Rosenheim. Die genauen Konzert-Termine finden sich immer aktuell auf www.neuzeit-musik.com unter „Live".

Christina Ewald
 
 
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