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Köln: Mediziner informieren über chronisch entzündliche Darmerkrankungen

Autor: RKZEHN | Erstellt am: 31.08.2010 | Gelesen: 485
Kategorie: Gesundheit - Medizin & Chirurgie | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa gehören zu den häufigsten CED

Durchfall, Gelenkbeschwerden, Leistungsabfall: Wenn der Darm dauerhaft entzündet ist, kann das die Lebensqualität der Betroffenen enorm einschränken. Hinzu kommt, dass die Patienten oftmals lange Irrwege hinter sich haben, ehe die Diagnose „chronisch entzündliche Darmerkrankung (CED)" gestellt wird. Viele Ärzte wissen schlichtweg zu wenig über Krankheiten wie Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa, die beiden häufigsten Formen chronischer Darmentzündungen. Die Krankheiten verlaufen in Schüben, befallen vorzugsweise die Schleimhäute und schwächen so den Stoffwechsel im Körper. Ca. 300.000 Menschen sind in Deutschland von CED betroffen, weltweit leiden unter anderem die US-Sängerin Anastacia und der Bruder des ehemaligen US-Präsidenten George W. Bush daran. Die Dunkelziffer dürfte aber insgesamt noch weit größer sein, da die Krankheit oftmals nicht richtig erkannt und behandelt wird.

Um den Betroffenen neueste Erkenntnisse zu CED aus erster Hand zu bieten, veranstaltet das Krankenhaus Porz am Rhein zusammen mit der deutschen Selbsthilfevereinigung von und für Menschen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (DCCV) deshalb am

Samstag, 4. September 2010
9.30 bis 13 Uhr
3. Porzer Arzt-Patienten-Seminar
„Chronisch entzündliche Darmerkrankungen"
(Krankenhaus Porz am Rhein, Urbacher Weg 19
51149 Köln, Dachgeschoss, 7. Stock)

Für das Krankenhaus werden an diesem Seminar als Referenten die beiden Chefärzte Priv.-Doz. Dr. med. Wolfgang Holtmeier (Gastroenterologie) und Priv.-Doz. Dr. med. Anton Kroesen (Allgemein-, Viszeral- und Unfallchirurgie) teilnehmen. „Viele Patienten sind darüber besorgt, ob ihre Erkrankung zu Krebs führen kann. Wir werden auf dieses Risiko und mögliche Vorbeugemaßnahmen eingehen", sagt Priv.-Doz. Dr. med Wolfgang Holtmeier. „Wir werden auch versuchen darzulegen, wann der optimale Zeitpunkt einer OP gegeben ist. Man muss aber auch sagen: Wenn die Therapie im Vorfeld nicht ideal ist, bringt auch die Operation nichts."

Beide Mediziner sitzen im Beirat der Patientenorganisation und veranstalten gut einmal pro Jahr ein derartiges Arzt-Patienten-Seminar. „Die Zusammenarbeit mit der DCCV klappt hervorragend, weshalb wir uns immer wieder gern den Fragen der Patienten stellen", sagt Priv.-Doz. Dr. med Wolfgang Holtmeier. Zu dem Seminar sind alle Betroffenen und Interessierte herzlich willkommen.

Sind noch Fragen offen?
Priv.-Doz. Dr. med Wolfgang Holtmeier
Tel. 02203-5661326 oder W.Holtmeier@khporz.de
 
 
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