Paul aus Düsseldorf ist 15 Jahre und leidet an einer spastischen Lähmung. Seit diesem Schuljahr ist er Mitglied im Kanu-Schulsportverein. Über den Sport ist es Paul möglich, anderen Menschen auf Augenhöhe zu begegnen und am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Allerdings kann er in den Kajaks des Vereins aufgrund seiner motorischen Einschränkung nicht richtig und schmerzfrei sitzen. Paul braucht also ein extra für ihn angefertigtes Kajak mit besonders großer Bootsöffnung, das die Krankenkassen allerdings nicht finanzieren. Ein Fall, bei dem die Düsseldorfer Euroweb Stiftung mit ihrem Spendenprojekt „Klick nicht weg" helfen will.
Denn bei vielen Kindern und Jugendlichen bedarf es mehr, als der Erfüllung eines Weihnachtswunsches, um ihr Leben ein wenig angenehmer zu machen. Hier setzt „Klick nicht weg" an und konzentriert sich auf ihre Anliegen und besonderen Wünsche. Das kann z.B. ein spezielles Sportkajak sein, oder auch ein dringend notwendiges Pflegebett. Voraussetzung für die Aufnahme in das Projekt ist nur, dass es sich um einen elementaren Bedarf handelt, den die Familie nicht aus eigenen finanziellen Mitteln tragen kann und den auch die Krankenkassen nicht übernehmen.
Über die neue Webseite www.klick-nicht-weg.org und Sozialen Medien wie Facebook baut das Spendenprojekt Brücken zwischen Spendern und Hilfsbedürftigen. Für die Spender soll vor allem die Transparenz im Vordergrund stehen. Sie sollen wissen, für was und wen sie spenden und was sie mit ihrer Spende bewegt haben. Die das Projekt betreuende Euroweb Stiftung sorgt dafür, dass alle eingehenden Spenden verdoppelt werden.
Im Rahmen eines „Klick nicht weg"-Spots machen Sportler wie Maria Höfl-Riesch, Fabian Hambüchen, die Beachvolleyballer Julius Brink und Jonas Reckermann, Rennrollstuhlfahrer Marc Schuh sowie Rennfahrer Pierre Kaffer auf das Projekt aufmerksam.