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Kirchenaustritte: Baby-Taufen reduzieren

Autor: Datko | Erstellt am: 27.05.2010 | Gelesen: 1675
Kategorie: Kunst - Kultur & Religion | Bewertung: rateArateBrateBrateBrateB
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(Online-Artikel.de) - Baby-Taufen der römisch-katholischen und der evangelischen Kirche verletzen das Selbstbestimmungsrecht des Menschen

Monopole.de/forum
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Man sollte es nicht für möglich halten, da werden Babys, die sich gegen die Vereinnahmung durch die Priester nicht wehren können, in die Kirchen aufgenommen. Kein Wunder, dass viele Menschen später die Kirche wieder verlassen. Was erwarten die Priester eigentlich, soll der Mensch auf sein Selbstbestimmungsrecht zu ihren Gunsten verzichten?

Die getauften Kinder werden von Anfang an dem Einfluss der Priester und ihrem veralteten Weltbild ausgesetzt. Das Weltbild stammt aus einer kargen, meist kriegerischen Region und beruht weitgehend auf der Weltsicht von Hirtenvölkern. Es ist meiner Ansicht nach ein schweres Vergehen, junge Menschen, die sich in der Regel noch kein eigenes Urteil bilden können mit dem christlichen Teufel und der christlichen Hölle zu belasten.

Meiner Meinung nach machen die Eltern einen Fehler, wenn sie ihre Kinder zur Taufe bringen. Sie sollten warten, bis die Kinder und Jugendlichen sich eventuell selbst für eine Kirchenzugehörigkeit entscheiden. Sie haben dann auch die Wahl zwischen verschiedenen Religionen.

Katholische Eltern brauchen auch keine Angst mehr davor zu haben, dass ungetaufte Kinder bei einem frühenTod in die römisch-katholische Vorhölle kommen. Damit hat die Kirche den Eltern früher nur Angst gemacht, aus heutiger Sicht ist so etwas abstrus. Man stelle sich vor, wie Menschen wegen solcher Vorstellungen früher verzweifelt sind. Die röm.-kath. Kirche hat es sich jetzt anders überlegt und gibt für Kinder den Weg in ihren Himmel frei, was der Himmel auch immer sein mag. Siehe: www.focus.de/politik/ausland/theologie_aid_54188.html

"Vatikan schafft die Vorhölle ab
Nach jahrelangen Beratungen hat der Vatikan beschlossen, dass ungetaufte Kinder doch ins Paradies dürfen."

Es eilt nichts, Eltern können warten, bis ihre Kinder selbst entscheiden, ob sie sich einer Religion anschließen wollen oder nicht. Wer sich dann bewusst für eine Religion entscheidet, kann auch als Jugendlicher oder Erwachsener beitreten.

Joachim Datko, Regensburg
 
 
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