Am Mittwoch, 02.02.2011 haben sich Mitglieder der Freien Liste Immenhausen zu einer Sitzung getroffen. Eines der Themen an diesem Abend war ein Kindergartenneubau in der Kernstadt. Ausgangspunkt war die Fragestellung, wie Immenhausen wieder für junge Familien attraktiv werden könne und damit dem Demographischen Wandel entgegengewirkt werden kann.
Als Ergebnis dieser Fragestellung war man sich einig, dass ein zeitnaher Kindergartenneubau unumgänglich sei. Klar ist dies in Zeiten knapper Kassen kein leichtes Unterfangen, aber wenn man die Stadt Immenhausen für junge Familien auf lange Sicht attraktiv gestalten möchte, muss in Punkto Kindergarten, Wettbewerbsfähigkeit gegenüber den Nachbargemeinden gegeben sein. Diese sind aber im Bereich des Kindergartens unserer Stadt einen Schritt voraus. Grebenstein, Espenau und auch Reinhardshagen können mit modernen Neubauten punkten, die modernen Anforderungen entsprechen. Immenhausen leider nicht. Stattdessen werden in Immenhausen fünfstellige Beträge in die bestehenden, zu eng gewordenen Kindergärten (siehe hier Kindergarten Kirchweg) gesteckt und kleine Korrekturen vorgenommen. Die Freie Liste Immenhausen kann sich einfach nicht vorstellen, dass es für ein Kind eine Freude ist, in Kellerräumen einen Teil seiner Kindergartenzeit zu verbringen.
Auch im Zusammenhang mit den Krippenplätzen für Kinder ab dem 1. Geburtstag, sieht die Freie Liste Immenhausen für die jetzigen Kindergärten Immenhausens keine rosige Zukunft. Da ist schnellstmöglich Handlungsbedarf gefragt. In der lokalen Tagespresse war erst kürzlich zu lesen, dass die Krippenplätze, die eine Kommune ab August 2013 vorhalten soll, ein Grund für einen Kindergartenneubau in der Gemeinde Wahlsburg ist. Warum also nicht auch in Immenhausen?
Aus diesen Gründen ist sich die Freie Liste Immenhausen einig: Es muss einen Kindergartenneubau in der Kernstadt geben, wollen wir nicht weiter ins Hintertreffen gegenüber Kommunen im Kreis geraten.
Malte Fehling