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Kimi Independent Escort über die Geschichte der O...

Autor: kimi | Erstellt am: 15.05.2011 | Gelesen: 996
Kategorie: Geschichten & Anekdoten | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - was die Geschichte der O so berührend macht, Realtität und Phantasie gehen ineiannder über

Jetzt habe ich aber lange keine Mitteilung mehr geschrieben. Nun, heute regenet es, die trockene Natur bekommt ihren langersehnten Regen und gleich schon ist alles viel grüner. Ich aber nutze die Zeit um hier und heute einen Artikel, meine Gedanken zur Geschichte der O einzustellen.

Komisch ist es schon einen wieder funktionierenden PC zu besitzen. Eine ganz Zeit lang war ich nicht hier. Mein PC war kaputt und so war ich längere Zeit ohne Rechner zuhause. Schneller als gedacht, hatte ich mich daran gewöhnt keinen PC daheim zu haben und bin aus diesem Grund jetzt viel seltener eingeloggt als vorher, der Frühling ist da, es gibt so viel mehr zu tun…

Ans Schreiben habe ich schon manchmal gedacht und einiges schwirrt in meinem Kopf herum, was ich so langsam mit Euch teilen möchte.

Vor ein paar Wochen eben, habe ich entdeckt, dass in meinem Bücherregalen, das Buch" die Geschichte der O" steht. Oh, welch eine Überraschung. Ich muss es vor ewigen Zeiten gekauft haben und genau konnte ich mich nicht mehr an die Zeilen erinnern. Es hat seine Zeit wohl erst jetzt gehabt, von mir gelesen, aufgesogen zu werden.

So habe ich es also über Ostern verschlungen. Dieses Mal hat es mich sehr berührt. Sehr. Oftmals konnte ich nur kleinere Stückchen lesen, um zu begreifen, was ich gerade gelesen hatte.

Kein Wunder, dass dieses Buch, das 1954 veröffentlich wurde, in einer Zeit also in der die Frau als solches sowieso noch großen Rechte auf Bildung, Literatur und freimütige Gedanken hatte, die Gemüter so erregt hat, es anfangs keiner verlegen wollte. Die Buchhändler glaubten, dass das Buch indiziert sei und bald auf den schwarzen Listen auftauche würde und verkauften es heimlich, manchmal sehr teuer unten dem Ladentisch, während man es eigentlich ganz normal vom Verlag hätte beziehen können. Ein Skandal, der nicht offen zum Ausbruch kam und die Presse blieb stumm.

1955 erhielt das Buch einen Literaturpreis wurde später ein Beststeller. Faszinierend, wenn man bedenkt zu welcher Zeit das war.

Was mir persönlich an dem Buch am allermeisten gefällt, ist die Art und Weise wie es geschrieben ist. Wunderschön!! Stilistisch sehr schön geschrieben. Ins Detail gehend, so genau präzise wie z. b. die Kleider beschrieben sind, kann ein Mann vielleicht gar nicht schreiben, weil er die Kleinigkeiten vielleicht nicht sehen würde.

Trotz der heißen, brisanten Thematik findet man in gesamten Buch kein einziges Mal einen vulgären Ausdruck, die Sprache ist klar, einfach, mit keinen vulgären Wörtern und trotzdem, trotzdem, strotzt es gerade zu nach Anstößigem, verwirrt einem, beeindruckt tief und hinterlässt Spuren. Wunderschön geschrieben, wooooahh.

Gott, welche Demut, welche Liebe muss O empfunden haben. Was für ein tiefes Gefühl, ich wünschte, wir würden nur annährend so fühlen können, wie sie.

Die ganze Zeit über arbeitet das eigene Unterbewusstsein mit, ich habe mir bestimmt hunderte Male die Frage gestellt ob ich das gekonnt hätte, ob ich sie hätte sein können, mit so viel Liebe im Herzen für einen Mann und mit soviel Demut so weit zu gehen. In der heutigen Zeit für mich ganz klar undenkbar.

Trotzdem, manches von dem geschrieben, hätte ich schon gerne selbst erlebt, so schön wie es geschrieben ist.

Aber am Ende das Buch macht einen traurig, denn die Endaussage ist traurig. Da hat eine so schöne, anmutige, demütige Frau alles gegeben – ALLES – was von ihr verlangt wird, mehr geht nicht, wirklich nicht und trotz alle dem, trotz der Tatsache dass sie nur mehr ein Schatten von sich selbst ist, von der die sie mal war – total gebrochen – erkaltet seine Liebe zu ihr, so sehr, dass er ihr, nachdem sie niemand mehr ist, den Freibrief gibt, sich selbst zu töten.

Tja, was lernt man daraus? Ich hab es für mich kapiert. Bestimmt nicht so, wie es das Buch meinte, wenn es überhaupt zu etwas leiten will, dass ich Schlüsse daraus gezogen habe, obwohl es ja nur ein Roman ist, blieb jedoch unausweigerlich.

Ich kimi möchte Euch deshalb ein paar sehr bewegende und schön geschriebene Passagen in meinen folgenden Beiträgen vorstellen:

Ihr Geliebter führt O eines Tages in einem Stadtviertel spazieren, dass sie sonst nie betreten, in den Park Monceau. An der Ecke des Parks, wo niemals Taxies stehen, sehen sie, nachdem sie im Park spazierengegangen waren einen Wagen mit Zählur, der einem Taxi gleicht.

"Steig ein" sagt er. Sie steigt ein. Der Abend ist nicht mehr fern, und es ist Herbst. Sie ist gekleidet wie immer.

Schuhe mit hohen Absätzen, ein Kostüm mit Plisseerock, Seidenbluse, keinen Hut. Aber lange Handschuhe, die über die Ärmel des Kostüms gezogen sind, und sie trägt in ihrer ledernen Handtasche ihre Papiere, Puder und Lippenstift.

Das Taxi fährt los, ohne das der Mann etwas zum Chauffeur gesagt hätte. Er schließt die Schiebevorhänge rechts und links an den Scheiben und hinten am Rückfenster. Sie hat ihre Handschuhe ausgezogen, weil sie glaubt er wolle sie küssen oder sie solle ihn streicheln.

Aber er sagt: "Du kannst dich nicht rühren, gib deine Tasche her". Sie gibt die Tasche, er legt sie außerhalb ihrer Reichweite und fährt fort: Du hast zu viel an. Mach die Strumpfhalter auf, rolle deine Strümpfe bis zum Knie: Hier hast du Strumpfbänder.

Es geht nicht ganz leicht, das Taxi fährt schneller, und sie fürchtet der Chauffeur könne sich umdrehen. Schließlich sind die Strümpfe gerollt, und es stört sie, die Beine nackt und frei unter der Seide ihres Hemds zu spüren. Außerdem rutschen die ausgehakten Strumpfhalter hoch. Nimm den Gürtel ab, sagt er, und zieh den Slip aus. Das geht einfach, man braucht nur mit den Händen hinter die Hüften fassen und sich ein bißchen hochstemmen.

Er nimmt ihr Gürtel und Slip aus der Hand, legt sie in die Tasche und sagt dann: Du darfst dich nicht auf dein Hemd und auf den Rock setzen, du mußt beides hochziehen und dich direkt auf die Bank setzen. Die Bank ist mit Kunstleder bezogen, es ist glitschig und kalt, man schaudert, wenn man es an den Schenkeln spürt. Dann befiehlt er ihr: Zieh jetzt deine Handschuhe wieder an.

Das Taxi fährt noch immer, und sie wagt sich nicht zu fragen, warum René sich nicht rührt und nichts mehr sagt, noch was es für ihn bedeuten kann , dass sie reglos und stumm, so entblößt und so ausgesetzt, so wohl behandschuht, in einem schwarzen Wagen sitzt und nicht weiß, wohin sie fährt.

Er hat ihr nichts befohlen und nichts verboten, doch sie wagt weder die Beine überzuschlagen noch die Knie zu schließen. Sie hat die beiden behandschuhten Hände rechts und links auf den Sitz gestützt......

Kimi (aus dem Buch der O)
Escort München, Begleitservice, Escort Service.
www.kimi-escort.com

 
 
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