Karlsruhe, 15. Juli 2011. Der große Traum vom Weltmeistertitel im eigenen Land war für die deutsche Fußballnationalmannschaft der Frauen schon nach dem Viertelfinale gegen Japan ausgeträumt. Die Popularität der Spielerinnen ist während der WM dennoch enorm gestiegen - allerdings nicht für alle. Das geht aus einer aktuellen Statistik des Internet-Portals WEB.DE hervor.
Zehn Spielerinnen aus dem 21-köpfigen Kader von Bundestrainerin Silvia Neid vereinen 96 Prozent aller Suchanfragen zum kompletten Team auf sich. Die Statistik bezieht sich auf den Zeitraum zwischen dem WM-Auftaktspiel der deutschen Elf gegen Kanada am 26. Juni und dem Ausscheiden gegen Japan am 9. Juli. Dabei überrascht, dass Birgit Prinz nicht den ersten Rang belegt. Die sportliche Leistung der Rekordnationalspielerin war während der WM kontrovers diskutiert worden. Mit 13,32 Prozent erringt sie dennoch nur die Silbermedaille. Ganz oben auf dem Suche-Thron ist Kim Kulig. 18,49 Prozent entfallen auf die zentrale Mittelfeldspielerin.Fatmire "Lira" Bajramaj, die vor der WM als Star des Turniers gehandelt worden war, komplettiert mit 12,72 Prozent die Top 3.
Die komplette Top 10Platz1: Kim Kulig 18,49 Prozent
Platz2: Birgit Prinz 13,32 Prozent
Platz3: Fatmire Bajramaj12,72 Prozent
Platz4: Inka Grings 11,73 Prozent
Platz5: Simone Laudehr10,54 Prozent
Platz6: Kerstin Garefrekes8,35 Prozent
Platz7: Nadine Angerer6,37 Prozent
Platz8: Linda Bresonik6,36 Prozent
Platz9: Saskia Bartusiak4,37 Prozent
Platz10: Melanie Behringer 3,78 Prozent
Martin Wilhelm