Wer in Deutschland ein Auto besitzt, ist auch dazu verpflichtet, für dieses eine
Haftpflichtversicherung abzuschließen. Daneben kann jeder Besitzer auch weitere Versicherungen abschließen. Bei der Wahl der
Autoversicherung ist dringend eine
Teil- oder Vollkaskoversicherung zu empfehlen. Die Teilkaskoversicherung bietet finanziellen Schutz bei Schäden, die nicht durch die Haftpflichtversicherung abgedeckt sind. Sie ist eine Versicherung gegen Schäden, die z. B. durch Brand, Explosionen, Diebstahl, Unwetter, Glasbruch, Wild, Kurzschlüsse oder Marder entstehen.
Die
Versicherungsprämie lässt sich meist senken, indem man eine Vereinbarung zur
Selbstbeteiligung im Falle eines Schadens unterschreibt. Auf eine
Teilkaskoversicherung sollte man nur dann verzichten, wenn es sich um ein sehr altes Fahrzeug handelt. Einen umfassenden Schutz bietet die Vollkaskoversicherung. Sie tritt ein, wenn Schäden am Fahrzeug auftreten, die durch einen selbstverschuldeten Unfall entstanden sind. Auch wenn Unbekannte z. B. den Lack des Fahrzeuges zerkratzen, wird der Schaden durch eine Vollkaskoversicherung gedeckt.
Gerade wenn man sich einen neuen oder sehr teuren Wagen angeschafft hat, lohnt sich der Abschluss einer Vollkaskoversicherung. Die Höhe der zu zahlenden Beiträge richtet sich nach der Fahrzeugart und dem Schadensfreiheitsrabatt. Wer vor der Entscheidung steht, ob er eine Teilkasko- oder eine Vollkaskoversicherung abschließen will, sollte beide Versicherungsformen einmal durchrechnen. Mitunter kommt man dabei zu dem Ergebnis, dass die Vollkasko nur unwesentlich teurer ist als die Teilkasko. In einem solchen Fall ist der Abschluss einer
Vollkaskoversicherung natürlich zu empfehlen. Zusätzlich dazu kann man die Beiträge auch – wie schon bei der Teilkaskoversicherung – dadurch senken, dass man eine Vereinbarung zur Selbstbeteiligung im Schadensfall unterschreibt.
Sebastian Post