Kevin Henderson
RENNEROD. Die Sommerfeste bei den Stumble Boots in Rennerod sind bereits legendär und die Stimmung immer prächtig. Auch in diesem Jahr bevölkerten mehrere Hundert zünftig gekleidete Cowboys, Trapper und Westernfans das Gelände am Clubhaus und feierten bei Countryklängen und Oldiemusik ab. Richtig urig ging es dort zu. In der Bank tauschte man Euros in Stumble-Boots-Dollars, denn nur in der Währung wird gezahlt. Der Duft von Grillsteaks und Bohnen mit Speck zog verlockend durch die Luft, und der Kaffee war stark, gut und kostenlos.
Die Sommerfeste bei den Stumble Boots sind bereits legendär und die Stimmung immer prächtig. Auch in diesem Jahr wurde wieder Country-Feeling pur geboten. Trotz unmittelbarer Konkurrenz - die Black Föös gastierten in der Westerwaldhalle - und „Schafskälte", war kein Platz mehr frei und die Leute befanden sich in Feierlaune. Stilechte Cowboy- oder Indianerbekleidung bei Veranstaltern und Gästen war angesagt und die Musik von "Hats On" heizte ordentlich ein. Die Coverband aus dem Münchner Umfeld deren Repertoire von Rock über Country bis hin zu Partykrachern reicht, eröffnete mit bekannten Country- Klassikern und zog das gemischte Publikum sofort in ihren Bann. Die Gäste waren so begeistert, dass einige von ihnen auf Tischen und Bänken tanzten. Aber nicht nur die „eingefleischten" Western- und Countryfans waren „hin und weg"; auch Musikliebhaber die normalerweise andere Musikrichtungen bevorzugen, waren hingerissen von der Formation die den Pullman City Country Award 2008 gewann.Die Stumble Boots aus Rennerod sind bei Western & Country- Fans in ganz Deutschland und über die Landesgrenzen hinaus bekannt, und ein Begriff für zünftige Country- Feste.
Boß Ulrich Klaassen, der auch „Big Buffalo" genannte wird, begrüßte viele alte und neue Gäste, Vereine und Clubs die aus allen Himmelsrichtungen angereist waren: Honky Tonk Gang Solingen, Happy Riders Rotenhain, Freizeitreiter OWW/ LDK, Great Smoky Mountains Nister-Möhrendorf, Duffeldancer Siegen.
Urig geht es zu. In der Bank tauscht man Euros in Stumble Boots Dollars, denn nur in der Währung wird gezahlt. Mit Steaks und Bohnen mit Speck kann man sich stärken und Kaffee, gut und stark, gibt es kostenfrei. Klaassen zeigte sich zufrieden mit dem Fest und sorgte mit einer musikalischen Einlage mit der Pfeife „Old Train" beim Cash-Song Folsom prison für jede Menge wohl verdienten Applaus. Enorm was der kleine, 1985 gegründeten Vereins „ Stumble Boots" mal wieder auf die Beine gestellt hat. Hilfe erhielten die Cowboys vom Schützenverein „St. Hubertus" Rennerod. Die Schützenbrüder hielten – wie jedes Jahr - an Grill und Zapfhahn die Stellung. Die Stimmung der Gäste sowie der Musiker war blendend. "Bei dem tollen Publikum macht uns die Musik noch mehr Spaß, und wir laufen zur Höchstform auf", freute sich Sängerin Mona. Höchstform bewies am Sonntagmorgen dann auch Kevin Henderson.
Der Vollblutmusiker präsentierte sich gut gelaunt in Rennerod und hatte, außer Countrysongs, auch jede Menge Oldies im Gepäck. Kevin Henderson ist Sänger, Entertainer, Texter und Komponist. Obwohl er einer der bekanntesten Sänger und Gitarristen in der deutschen Country-Szene ist, legt er sich musikalisch nicht auf diese Musikrichtung fest. Der sympathische Schotte aus Aberdeen ist ein Musikentertainer der Superlative. Er wurde mit zahlreichen deutschen Country Awards ausgezeichnet und steht seit mehr als 30 Jahren auf den Bühnen Europas. Das Repertoire des Vollblutmusikers umfasst über 500 Titel. Wen wundert´s, dass Henderson nahezu unermüdlich die Musikwünsche seiner Fans erfüllen kann. Seine Auftritte sind mit Show-Einlagen von Stars aus früheren Zeiten, sowie witzigen "Zwischendurchgeschichten" und origineller Moderation gespickt. Es ist völlig egal, ob sein Publikum aus 2000 Menschen besteht, oder ein kleiner Trupp in der gemütlichen Eckkneipe nebenan seiner Live-Musik lauscht - Henderson zieht Musikbegeisterte aller Altersklassen in seinen Bann und verbreitet eine super Stimmung. Gerade das ist in der heutigen Zeit wichtig und kommt gut an.
Der studierte Chemiker hegte von Kindheit an den Wunsch Sänger zu werden. Schon mit 4 Jahren sah er sich als Sänger auf den Brettern die die Welt bedeuten. Seine Eltern allerdings wollten, dass er etwas Anständiges wird. Also waren Schule und Ausbildung erst einmal vorrangig. Ohne Musik ging es aber nicht, die liegt einfach im Blut. Neben der "normalen" Ausbildung stand er immer wieder auf der Bühne. Sein Studium zum Diplom-Chemiker schloss Henderson erfolgreich ab. Doch dann gab es keine freie Laborstelle und er verdiente sein Geld als Musiker in Bars. Seit 1970 ist Kevin Henderson Profi-Musiker. Er spielte mit einigen Bands Rock´n Roll, später Soul - und landete schließlich irgendwann auf der Country-Schiene. 1974 packte Kevin sein Bündel und seine Gitarre und zog aus um in Spanien die Bühnen zu erobern. Über diesen Umweg kam er durch amerikanische Musikkollegen nach Deutschland (Stuttgart), bekam ein paar Engagements und blieb 1975 in „good old Germany". Er tingelte durch US-Clubs, spielte gelegentlich auch in Diskotheken und vielen Rahmenprogrammen. Henderson war zu Gast in Fernsehsendungen und fuhr mit dem „Traumschiff" rund um die Welt. Bei Gala-Bällen zog er alle Register seines Könnens und begeisterte, als Solist nur mit Gitarre, das Publikum. Auch in Schweden, Norwegen, Österreich und den USA gewann er eine Fangemeinde. Henderson brillierte 1982/83 bei AKK Ludwigshafen in eigenen Fernsehshows und zieht noch heute sein Publikum magisch an.
Kevin Henderson hat Fans in der ganzen Welt. "Es ist schon bewegend wenn die Leute meine eigenen Songs kennen und mitsingen" meint Henderson lächelnd. Er begeisterte unter anderem Menschen in Shanghai mit seiner Musik und auch in Peking (Beijing) kennen nun etliche Musikbegeisterte seine Hits. Dort trat er Silvester 2008 auf. Henderson wohnt seit über 20 Jahren in einem kleinen Ort zwischen Limburg und Rennerod im Hessischen und fühlt sich dort wohl. Inmitten einer schönen Landschaft, guter Luft und vor allen Dingen netten Nachbarn kann er sich von seinen energiegeladenen Auftritten erholen. Er reist aber noch gerne zu Auftritten um die Welt. Ein erfüllter Traum war die Produktion eines seiner Alben in Nashville (USA). "Es hat Spass gemacht, mit den Musikern dort zu arbeiten", meint Henderson. Selbst bezeichnet er sich aber nicht unbedingt als "Country-Sänger. Er hat acht eigene Alben mit Oldie- und Countrymusik auf den Markt gebracht. Kevin Henderson ist Sänger - egal ob Oldies, Rock´n Roll, Soul oder eben Country - und singt Lieder die ihm gefallen. Damit trifft er den Geschmack eines breiten Publikums. Seine Fans danken immer mit einem Riesenapplaus. Am liebsten singt er dort, "wo die Leute noch zuhören und spontan mitmachen".
„Elvis hat mich mein Leben lang musikalisch begleitet", erzählt Kevin Henderson. Henderson bringt seit Jahrzehnten ein Presley-Medley mit Hits von „Can´t Help Falling in Love" bis „All Shoock Up". Als "Presley-Double" ist er aber auf keinen Fall unterwegs, sondern bringt die beliebten "Elvis-Klassiker" gekonnt und gut verpackt als kleine Showeinlage in sein abendfüllendes Programm. Auf der Elvis-Tribute-CD präsentiert der bekennende Elvis-Fan den Song „Devil In Disguise" im neuen Gewand. Das Album mit den größten Elvis-Hits im Country-Stil erschien bei Amazing Records. Ausser Henderson sind noch elf andere Künstler zu hören. Die Stimme von Elvis gehört neben denen von Roy Orbison und Freddie Mercury zu seinen Lieblingsstimmen. Kevin Henderson beherrscht eine breite Palette schöner und bekannter Songs. Donnernden Applaus erntet er immer wieder für seine Interpretationen der Lieder von z.B. Ben E.King, Drifters, Orbison, Glenn Campbell, Temptations und anderer Größen der Musikbranche. Insbesondere liebt er die Musik der 60-er; hat aber auch Oldies der anderen Epochen sowie Country-Songs im Gepäck. Hendersons Stimme, mal schmeichelnd, mal total rockig, begeistert. Er ist in der Lage, die Stimmung des Publikums einzufangen und ein Event positiv zu beeinflussen.
Durch seinen flexibler Umgang mit unterschiedlichen musikalischen Einflüssen schuf er einen individuellen Stil, der ihm Unverwechselbarkeit garantiert. Das kommt insbesondere bei seinen eigenen Songs zum Tragen. Kevin Henderson ist ein selbstbewusster und dennoch feinfühligen Musiker, der sich seine poetische Ader bewahrt hat und lebensfrohe Lieder schreibt, mit denen sich viele Menschen identifizieren können. 1982 wurden zwei seiner eigenen Titel auf Single gepresst: „ Come on Home to Alabama" und „Thousend Mile Day". Noch im gleichen Jahr folgte die erste MC „Somewhere in the Country". Zwischen all seinen musikalischen Verpflichtungen fand er 1992 endlich Zeit, dem Wunsch seiner Fans nachzukommen, und im renomierten Studio seines Landsmannes Dave Bell ein neues Album mit eigenen Songs einzuspielen: "Kentucky Bound". 1995 folgte das Album „Lights of Heaven". Im darauffolgenden Jahr 1996 nahm Kevin auf vielfachen Wunsch seiner Fans eine Oldie CD auf („Oldies"). Sein Erfolg ging weiter. Ein Jahr später, 1997, folgte wieder ein Album. Aufgenommen in Nashville und gesponsert von Continental Airlines, deren Chef selbst Country Music - und Kevin Henderson Fan ist. „Fly, Fly Away" ist bis heute sein letztes Album und - wie viele meinen - auch sein Bestes. Manfred Vogel, Fachjournalist: Wenn er sich selbst auch nicht unbedingt als Country-Sänger sieht - was er auf seinem Album „ Kentucky Bound" und insbesondere auf dieser Produktion bietet, das ist Country Music in Reinkultur und moderner Prägung. Unsere Country Music braucht mehr Vorbilder seines Formates. Vielleicht geht der Szene dank seines Albums wie „Lights of Heaven" ein Licht auf".
Kevin Henderson hat all das, was einen echten Profi ausmacht. Veranstalter schätzen an ihm künstlerische Individualität, Zuverlässigkeit und Flexibilität im Eingehen auf Publikumswünsche. Mehr üer Kevin Henderson erfahren Sie hier:
www.kevin-henderson.deElke Hufnagl