Mitsu tomoe: Sonne, Himmel, Erde, Mensch
Menschen sind seltsame Wesen mit eigenartigen psychologischen Neigung: Raritäten faszinieren sie! Den absonderlichsten DINGEN messen sie deshalb einen HÖHEREN WERT zu, nur weil sie selten sind (Quantität oder Qualität, Masse statt Klasse)!Der Sperling/Spatz ist z. B. Teil einer Nahrungs-Kette in dem Umwandlungs-Kreislauf NATUR.
Wir sehen dessen Häufigkeit und damit scheinbar geringen Wert. Nicht den Nutzen für die Natur.
Aber es ist wie eine Kaskade: Geht z. B. eine Köcher-Fliegen-Art verloren geraten ihre Fressfeinde in Bedrängnis und dann deren Fressfeinde. Dafür nehmen bestimmte andere Spezies überhand, die verdrängen wiederum die anderen: Insekten, Fische und Vögel. Menschen verbinden intuitiv Eigen-Nutzen, Masse mit Klasse und Preis. Objekt und Subjekt? Was es in großen Mengen gibt und nicht direkt von uns genutzt wird, ist uns weniger WERT(e-System, un-wertes Leben).
Die Nützlichkeit bei Lebewesen (Systemik 1. Ordnung = Kybernetik 3. Ordnung) wird nach ihrer Vorkommens- und Arten-Häufigkeit in Kausalität gesetzt:
- Ameisen = wert-los, massenhaft vorhanden; Evolutions-Nutzen?
- Pfau = wert-voll, selten; Evolutions-Nutzen?
- Kaviar = essbar, wert-voll, selten; Evolutions-Nutzen?
Es wird dabei nicht der direkte Nutzen für die Evolution berücksichtigt! Unsere persönlichen und kommerziellen Interessen, auf Basis unserer spärlichen wissenschaftlichen Kenntnisse, sind unser Bewertungs-Primat! Von so unprätentiösen Arten wie Regenwürmer, Asseln und Termiten hängt evolutionär aber viel mehr ab als von einem Pfau! Welche Lücken reißen deren Rückzüge?
Toleranz, ein Gelten lassen und Gewähren lassen fremder Überzeugungen, Handlungsweisen und Sitten. Gemeint ist damit heute häufig auch die Anerkennung einer Gleichberechtigung unterschiedlicher Individuen. Das zugrundeliegende Verb tolerieren wurde im 16. Jahrhundert aus dem lateinischen tolerare („erdulden") entlehnt. Das Adjektiv tolerant in der Bedeutung „duldsam, nachsichtig, großzügig, weitherzig" ist seit dem 18. Jahrhundert belegt. Ebenso die Gegenbildung intolerant, als „unduldsam, keine andere Meinung oder Weltanschauung gelten lassend als die eigene". Der Gegenbegriff zu Toleranz ist die In-Toleranz, in der Bedeutung „Unduldsamkeit" im 18. Jahrhundert aus dem französischen intolérance entlehnt.Quelle: wikipedia.de, Auszug
´Psychologen und Psycho-Therapeuten sind bekanntlich bis zu 60 % selber psychisch gestört´, weshalb sie ein Psychologiestudium beginnen: um sich später selbst zu therapieren.
Nun kamen einige auf die Idee, bestimmte psychische Störungen mit Hilfe von Delfinen zu behandeln. Das die wild lebenden Raub- und Säuge-Tieren dadurch einem lebens-vernichtenden Stress unterliegen, wissen diese ´mechanistisch-kybernetischen Kausaldenker´. Aber ihr ´neurotischer Egoismus gefährdet trotzdem willentlich tierisches Leben´.
Die gleichen Therapie-Ergebnisse wären genau so erfolgreich auf dem Rücken eines seit Jahrtausenden domestizierten Pferdes erreichbar!
Der Mensch als Jäger und Sammler hat seit Jahrtausenden die Natur kultiviert und domestiziert. Pferd, Hund und Katze usw. wurden zu treuen Wegbegleitern, Individuen ähnlich wie wir – und es gibt immer noch wilde Exemplare dieser Arten. Das Problem ist die artgerechte nachhaltige Haltung! Dagegen verstoßen wir auch bei der Haltung von Hühnern und Schweinen (und Menschen): MASSEN-Tier-Haltung! Inzwischen rotten wir schon unsere lebensnotwendigen Nutz-Tiere aus (Artensterben durch Gen-Manipulation)!
Warum dürfen wir die einen Tiere in Wohnungen und auf Koppeln einsperren? Und warum dürfen wir die anderen nicht in Delfinarien und Zoos lebensverkürzend einsperren? Weil wir die christliche Krone der ´Schöpfung´ sind und deshalb aus-wählen können? Und weil wir Erfahrungen mit Gefängnissen, Heimen, Anstalten und Konzentrationslager haben …?
Ich bin der Überzeugung das wir uns an der physikalischen Raum-Zeit-Materie, Vierdimensionalität unserer Welt, orientieren müssen.Wir dürfen nur in Harmonie mit der Natur handeln!
- Kein weiteres Tier einfangen und hinter Gittern und Netze usw. bringen:
- Deren natürlicher Bewegungsraum größer als Koppel, Gatter, Wohnung etc. ist!
- Deren Existenz gefährdet ist!
- Die schon in einem Zoo etc. vorhandenen sind!
- Das dazu aus seinem natürlichen Lebensraum verbracht werden muss!
Die Nachfrage regelt bekanntlich das Angebot - im In- und Ausland (Nachfrage-Markt)! Deshalb: Mit jeder Eintrittskarte übernimmt jeder von uns die persönliche Verantwortung liebe(r) LeserIn!
Das hier Geforderte gilt analog auch für Pflanzen!
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Wale und Delfine müssen geschützt werden!
Einige Wal- und Delfinarten sind bereits ausgestorben - etliche Arten stehen als vom Aussterben bedroht auf der Roten Liste der Weltnaturschutz-Organisation IUCN. Das Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) ist eine unabhängige gemeinnützige non-profit-Organisation mit Sitz in Deutschland (Hagen/Westf.), die sich international in Kooperation mit Wissenschaftlern, Aktivisten, Politikern und Interessenten dem Schutz der Wale und Delfine widmet. Das WDSF setzt sich intensiv dafür ein, dass die Lebensgrundlagen der intelligenten Meeressäuger international verbessert werden und Delfinarien geschlossen werden. Das WDSF führt Informationsveranstaltungen, Schulvorträge und Protestkundgebungen durch (www.wdsf.eu/aktionen).
Tier sind keine Sache in Deutschland.
Durch das 1990 erlassene «Gesetz zur Verbesserung der Rechtsstellung des Tieres im bürgerlichen Recht» wurden Tiere privatrechtlich vom reinen Objektstatus gelöst. Der damals neu eingefügte § 90a des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) bestimmt, dass Tiere keine Sachen sind und durch besondere Gesetze geschützt werden. Allerdings haben sie auch in Deutschland keine dem Menschen vergleichbare Rechtsstellung; vielmehr sind die für Sachen geltenden Vorschriften entsprechend anzuwenden, soweit nichts anderes bestimmt ist. Im Haftpflichtrecht gilt nach § 251 Abs. 2 Satz 2 BGB, dass die Heilungskosten für ein verletztes Tier auch dann ersatzfähig sind, wenn sie seinen Wert erheblich übersteigen.
Auch die deutsche Zivilprozessordnung (ZPO) trägt dem Tier als empfindungsfähigem Mitgeschöpf in verschiedener Hinsicht Rechnung. So haben Gerichte die Verantwortung des Menschen für das Tier zu berücksichtigen, wenn dieses Gegenstand einer Zwangsvollstreckung ist (§ 765a Abs. 1 Satz 2 ZPO). Nach § 811c ZPO können im häuslichen Bereich und nicht zu Erwerbszwecken gehaltene Tiere außerdem nicht gepfändet werden. Auf Antrag lässt das Vollstreckungsgericht die Pfändung eines Tieres wegen dessen hohen Werts jedoch zu, wenn ein Verzicht darauf für den Gläubiger eine Härte bedeuten würde, die auch unter Würdigung tierschützerischer und der berechtigten Interessen des Schuldners nicht zu rechtfertigen ist. Keine «tierfreundlichen» Änderungen haben 1990 hingegen bspw. das Fundrecht oder die gesetzliche Zuteilung von Tieren erfahren. In diesen Bereichen gehen die auf Anfang April 2003 in der Schweiz eingeführten Bestimmungen weiter.
Tier keine Sache - EU.
Tiere gelten im Recht der Europäischen Union überwiegend noch als Sachen. Die Stiftung für das Tier im Recht setzt sich dafür ein, dass dies geändert wird.Quelle: wikipedia.de, Auszug
Idealbild der Stiftung für das Tier im Recht.
Wildtiere – d.h. vom Menschen unabhängige und daher nicht als domestiziert zu betrachtende Tiere – sollten nicht in Gefangenschaft gehalten werden. Diese Konsequenz ergibt sich insbesondere aus folgenden Überlegungen:
1.Tiere sind Teil ihrer Ursprungsländer und untrennbar mit diesen und den dort herrschenden Lebensbedingungen verbunden. Niemand hat das Recht, Tiere ihrer Heimat zu entreißen, zu Eigentum zu machen und in fremden Ländern für eigene Interessen zu nutzen. Auch Tieren, die in Gefangenschaft geboren wurden, steht dieses Heimatrechtzu, womit sie ebenfalls nicht Gegenstand von Handel und Zucht sein können.
2.Das lebenslängliche Einsperren und Zurschaustellen bedeutet für die Tiere eine schwere Verletzung ihrer Würde. Diese wird zusätzlich missachtet, wenn Zootieren keine oder nur ungenügende Rückzugsmöglichkeiten geboten werden, sodass sie den Blicken der Betrachter dauernd schutzlos ausgeliefert sind. Mangelnder Respekt vor Zootieren zeigt sich beispielsweise auch im Umstand, dass immer wieder Tiere von Besuchern geneckt, gestresst oder gar misshandelt werden. Mitunter kommen sogar Todesfälle bei Zootieren vor, wenn diese etwa an gedankenlos in die Gehege geworfenen Gegenständen ersticken.
3.Die hauptsächliche Motivation für das Betreiben zoologischer Gärten ist in der Regel finanzieller Natur. Dienen monetäre Interessen aber als Maßstab für Wohlbefinden und Leben von Wildtieren, werden wichtige für unsere Gesellschaft grundlegende moralische Werte verleugnet.
Kurzfristig realisierbare Forderungen
Der zoologische Garten ist in seiner heutigen Form nicht nur gesetzlich erlaubt, sondern auch gesellschaftlich sehr geschätzt. Eine generelle Abkehr von Zoos ist vor diesem Hintergrund nicht realistisch. Viele Mängel bestehender Betriebe (unter ihnen durchaus auch "seriöse" und wissenschaftlich geführte) sind jedoch tierschutzrelevant und zu beheben.
1.Etliche Tierarten – darunter auch populäre Arten wie Delfin, Eisbär, Giraffe sowie einige Raubkatzenarten – benötigten dermassen aufwändige, grosszügige und kostspielige Gehege, dass eine auch nur annähernd artgerechte Haltung faktisch unmöglich ist. Offenkundige Verhaltensabnormalitäten und Passivität können Zeichen für die Platznot und Langeweile der unter ihrer Gefangenschaft leidenden Tiere sein. Dies bedeutet jedoch nicht bereits, dass Tiere, die keine Stereotypien bzw. auffälligen Verhaltensänderungen zeigen, artgerecht gehalten würden. Um die unnatürlichen Lebensbedingungen zu verbessern, suchen Zoos nach immer komplizierteren Lösungen, statt auf entsprechende Tiere gänzlich zu verzichten. Aus tierschutzethischer Sicht ist deren Haltung jedoch konsequent abzulehnen – ganz unabhängig davon, ob es sich um eigentliche (kommerziell interessante) "Publikumslieblinge" handelt oder nicht.Quelle: tierimrecht.org, Auszug
Gemäß google.de gibt es in Deutschland ca. 800 Zoos etc. (Schweiz: ca. 150).
Fakten kann man ändern! Die Aufklärung hat uns gelehrt das die bessere Ein-Sicht uns leiten muss!
Im Wiener Zoo realisierte man vor Jahren ein neues Konzept der artgerechten Tierhaltung: Die großzügigen Flächen die bis dahin den Besuchern vorbehalten waren wurden den Tieren zugewiesen. Seitdem reichen den Besuchern die Restflächen für ihre Spazierwege. Vom Tier zum Menschen gedacht – und realisiert. Zukunfts-Investitionen statt seelenloses Kostendenken, Profit und Dividende für ´Kuponschneider und Börsenzocker´.
Auch hier gilt: Keine weiteren Tiere fangen und lebenslang einsperren!
Die Menschen brauchen die Natur. Nicht die Natur den Menschen! Wenn die Natur aus ihrem Gleichgewicht (Homöostase) gebracht wird, stabilisiert sie sich auf einem neuem Niveau wieder im Gleichgewicht: Dann evtl. ohne Menschen. Auf einem höheren Niveau?
Wenn sich die Intelligenten nicht wehren beherrschen die Dummen sie eines Tages.
Quelle: Edward de Bono
Ich habe hier eine willkürliche Themen-Auswahl treffen müssen. Damit wollte ich die LeserInnen wenigstens zum neuen Denken und Handeln anregen. Jede(n) fordere ich auf, sich in seinem Lebens-Bereich für die Lebensqualität von Pflanzen, Tiere und Menschen einzusetzen!
Wolfgang Schwalm (WSchwalm@gmx.de)