Katzen und Gesundheit
US-Herzforscher Garry Jennings stellte in einer Studie mit über 6000 Patienten fest, dass Katzenhalter deutlich seltener den Arzt aufsuchten als Personen, die ohne Tiere lebten:
Sie senken den Blutdruck ihrer Halter und sorgen für den schnelleren Abbau von Stresssymptomen. Besonders erfolgreich sind die "Samtpfoten" laut internationaler Studien bei der Behandlung von
Depressionen. Sie verhelfen Betroffenen mit Schmuseeinheiten aus ihrem Seelentief. Als schnurrende "Ko-Psychotherapeuten" kommen Katzen deshalb bereits in der Kinder- und Jugendpsychiatrie zum Einsatz.
Eine weitere positive Wirkung von Katzen wird durch eine aktuelle Pilotstudie der Universität Bremen bestätigt. Mithilfe von Interviews und Gruppengesprächen untersuchten die Wissenschaftler in einem Seniorenheim soziale, seelische und körperliche Auswirkungen des Kontakts mit Tieren.
Die wichtigsten Ergebnisse waren:
- Tiere vermitteln das Gefühl, gebraucht zu werden und Verantwortung zu tragen.
- Sie stärken das Zusammengehörigkeitsgefühl und auch das Selbstwertgefühl.
von Mark Philipp.