Kate Middleton
Am kommenden Freitag wird werden sich Prinz Willliam und seine große Liebe Kate Middleton sich das Ja-Wort geben. Ort des Spektakels wird der Westminster Abbey sein und das britische Volk hält bereits den Atem an, wie die Traumhochzeit über die Bühne gehen wird. Schließlich werden für das Großereignis in der britischen Königsfamilie Millionen von Zuschauern erwartet.
So manche Klatschpresse hat hier natürlich die Parallelen zu zahlreichen Mädchenträumen gezogen. Schließlich bekommt Kate Middleton damit ganz offiziell ihren waschechten Prinzen an die Hand. Aber macht sie das damit auch zu einer Prinzessin? Hier versiegen die Mädchenträume schon wieder in der Realität denn auch wenn am Freitag wie nach Plan das Ja-Wort erklingen sollte, muss Kate auf den offiziellen Titel der britischen „Princesses" verzichten. Der Grund dafür ist ein ganz formeller und liegt in den grundsätzlichen Regelungen, wie dieser Titel im britischen Königshaus vergeben wird.
Denn nur eine Frau von königlichem Blut kann den Titel Princesses durch die Heirat eines Prinzen erhalten. Dies trifft auf Kate allerdings nicht zu und somit wird sie durch die Eheschließung mit Prinz Willliam Wales nur zur "Her Royal Highness, Princess William of Wales". Das Princess in diesem Titel kann dabei mehr als Fürstin übersetzt werden, als mit dem Wort Prinzessin. Diese Tatsache wird in der Praxis der Presse gern vergessen. Prominentestes Beispiel dafür wäre Prinzessin Diana, die tatsächlich immer nur den Titel „Princess of Wales" im königlichen Hause getragen hat.
Zu dem begehrten Prinzessinnen-Titel führt nur ein einziger Weg und auf dem kommt man um die Königin nicht Drumherum. Diese könnte Kate Middleton durch ein Edikt in den Stand der Prinzessinnen-Würde erheben. Mit dieser Verfahrensweise ist man aber bisher in den königlichen Reihen von Großbritannien eher zaghaft gewesen.
Aber dennoch; ob mit oder ohne Prinzessinnen-Titel dürfte den Britten am kommenden Freitag eine echte Traumhochzeit bevorstehen. Da kann auch das königliche Protokoll der Würdenvergabe nicht dran rütteln und hier geht es ja schließlich auch nicht um einen Poker um königliche Titel.
Lena Koch