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(Online-Artikel.de) - Sehenswertes auf der kanarischen Insel Gran Canaria
Las Palmas: Kathedrale Santa Ana Mit seinen 1500 km² ist die Insel im Atlantischen Ozean etwa nur halb so groß wie das Saarland aber sie hat einiges zu bieten. Eine abwechslungsreiche Landschaft, verträumte Bergdörfer und pulsierende Tourismuszentren. Wer die Insel in seiner vollen Vielfalt erleben möchte, der mietet sich am besten ein Auto, wer dazu aber keine Lust hat braucht nicht verzweifeln. Die Busverbindungen auf Gran Canaria sind sehr gut geregelt. Die Busse kommen zwar nicht immer pünktlich, aber sie kommen und fahren meistens auch bis tief in die Nacht und ab früh morgens. Las Palmas: Las Palmas ist die Hauptstadt Gran Canarias und zählt in etwa 350.000 Einwohner. Sie hat eine sehr schön erhaltene Altstadt (Vegueta). Dort findet man auf dem „Plaza Santa Ana" die prächtige Kathedrale, welche in verschiedenen Stilrichtungen aus Basalt erbaut wurde. Des Weiteren befinden sich auf diesem schönen Plätzchen, der sich auch wunderbar eignet um eine Café Pause einzulegen, das Rathaus der Stadt (Ayuntamiento) und der Bischofspalast („Palacio Episcopal"). Hinter der Kathedrale befindet sich das Kolumbushaus („casa de colón"). Es informiert in einem idyllischen Ambiente und mit reichlich Anschauungsmaterial über Kolumbus, seine Reisen, seine Zeit auf den Kanarischen Inseln und spiegelt die kanarische Baukunst wider. Der Eintritt ist kostenlos. Ein weiteres Muss für jeden Las Palmas Besucher ist der Stadt eigene Strand „Las Canteras". Er ist ca 4 km lang. An seinem nördlichen Ende ist er sehr breit und es gibt Liegen. Dort ist er für Badetouristen am schönsten. Am südlichen Strandabschnitt gibt es mehr Steine, der Strand ist schmaler und es gibt sehr viele Wellen im Meer, dieser Teil des Strandes wurde von den Surfern vereinnahmt und es ist spannend sie vom Paseo (Fußgängerpromenade, welche sich neben dem ganzen Strand erstreckt) aus zu beobachten. Außerdem sehenswert ist der „Parque de Santa Catalina", wo Sonntag morgens immer ein Flohmarkt stattfindet, auf dem man sehr günstig Schmuck und Lederwaren, aber auch vieles anderes erwerben kann. Auch das Stadtviertel Triana ist sehenswert. Dort befindet sich der „Parque de San Telmo" wo sich auch eine kleine Kapelle befindet ("Ermita de San Telmo"). Sie ist dem Schutzpatron der Fischer gewidmet. Von dort aus kommt man direkt in die gepflasterte Einkaufsmeile. In den Seitengassen befinden sich viele Tapaslokale in denen man typisch essen kann. Terór: Das kleine Dorf befindet sich ca. 22 Kilometer entfernt von Las Palmas, im nördlichen Zentrum der Insel. Hier ist die kanarische Architektur noch bestens erhalten, überall sieht man die typischen Holzbalkone und kein Haus ist mehr als 2 Stockwerke hoch. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Ortes, die „Basílica de Nuestra Senora del Pino" und das "Casa de los Patrones de la Virgen" befinden sich auf der "Plaza Nuestra Senora del Pino". Im „Casa de los Patrones de la Virgen" befindet sich ein Museum, in dem man altkanarische Möbel und Gemälde besichtigen kann. Früher war es einmal die Sommerresidenz der Patronatsherren der Insel Patronin. Die barocke, neoklassizistische Basilika ist das Herzstück Terórs. Sie ist der Heiligen Jungfrau der Pinie gewidmet und existiert in ihrem heutigen Erscheinungsbild seit 1767. Sonntags von 9 bis 14 Uhr befindet sich auf dem Platz auch ein reger Markt, der auf der ganzen Insel bekannt ist und auf dem man wirklich schöne, typische Souvenirs kaufen kann, ebenso wie leckere Gewürze, Lederwaren und Kleidung. Arucas: Arucas liegt nördlich von Terór und ist ebenfalls ein netter Ort. Die eigentliche Sehenswürdigkeit von Arucas liegt allerdings etwas außerhalb der Stadt. Gemeint ist die Rumfabrik und nennt sich Arehucas. Seit 1884 gibt es die Fabrik in der der berühmte „ Ron der Arehucas" hergestellt wird. Wer noch ein wenig Zeit hat kann dann noch auf den Berg „Montana de Arucas" fahren. Von dort aus hat man einen super Blick über Las Palmas und die umliegende Landschaft. Oben auf dem Berg befindet sich auch ein Terassenrestaurant, welches sehr leckere und preiswerte Tapas anbietet, die typischen „Papas Arrugadas"(Kanarische Kartoffeln mit Schale und Saucen) sollte man dort unbedingt probieren. Außerdem gibt es einen schön angelegten kleinen Garten. Artenara: ist der höchstgelegene Ort der Insel. Wer Probleme mit Serpentinenstraßen hat, sollte sich Reisetabletten mitnehmen, denn sie Fahrt hinauf ist recht Kurvenreich. In Artenara selbst kann man sich noch heute die urtypischen Behausungen der Canarios, die „Casas de Cuevas" anschauen. Viele Leute wohnen auch heute noch in den Fels-Wohnungen, die wie Höhlen in die Berge gebaut wurden. Sie schätzen sie vor allem, weil es im Winter nicht zu kalt und im Sommer nicht zu heiß wird. Artenara hat sogar eine Höhlenkirche. Die „Nuestra Senora de Cuevita" befindet sich im oberen Teil des Ortes. Im unteren Teil befindet sich der wunderhübsche Dorfplatz, mit der kleinen Kirche „San Matias", welche einen hölzernen Altar und bunte Wandbilder beinhaltet. Außerdem gibt es einige Cafés und Restaurants. Von dem Platz und seinen umliegenden Gassen aus hat man einen wunderbaren Blick über die Bergwelt Gran Canarias, man kann sogar den Roque Nublo, den zweithöchsten Berg Gran Canarias, sehen. Dunas de Maspalomas: Maspalomas liegt im Süden der Insel und ist eines der Tourismuszentren. Aber vor allem ist Maspalomas bekannt durch seine kilometerweiten Sanddünen, welche unter Naturschutz stehen. Sie sind etwa 7 Kilometer lang und 2 Kilometer breit und vermitteln den Eindruck einer kleinen Miniwüste. Da man sonst auf der Insel fast nur auf schwarze vulkanische Strände trifft, sind die hellen Dünen, entstanden durch angeschwemmten Korallen- und Muschelkalk, welcher durch die Brandung zerrieben wurde, ein wahres Naturkunstwerk. Man hat auch die Möglichkeit bei einem Ausritt zu Kamel diese wunderschöne Landschaft zu erleben. Die Kamelstation ist gleich am Eingang des Ortes, östlich der Guagua-Station (Bushaltestelle). Erstellt von Tina Schippel
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