Foto: Stephanie Hofschläger/pixelio.de
Silvester ist schon eine Weile her, ebenso auch der gute Vorsatz nach mehr Bewegung. Das Vorhaben ist schon nach kurzer Zeit in Vergessenheit geraten und der innere Schweinehund liegt wieder gemütlich auf dem Sofa.
Ein dauerhafter Bewegungsmangel führt zwangsläufig zu einer Deaktivierung der Muskeln - gerade bei Stubenhockern und Couchpotatoes verkümmere die Muskulatur. Dabei sind Muskeln nicht nur wichtig für den gesamten Bewegungsablauf, auch schützen sie vor zu starker Gelenkbeanspruchung und sorgen für den Fettabbau. Je mehr Muskeln der Mensch hat oder aufbaut, je weniger Fett sitzt oder kommt auf den Hüften - Muskeln verbrennen viel Fett.
Wichtig für den Muskelaufbau ist nicht nur auf Ausdauertraining zu setzen, sondern sich mit Krafttraining zu beschäftigen. Nun hat nicht jeder Hanteln und dergleichen zu Hause liegen, aber Fitnessstudios- oder Zentren bieten geeignete Krafttrainingsgeräte an.
Viele Sportzentren gewähren außerdem den Berufstätigen andere Öffnungszeiten, somit kommt auch diese Gruppe in den Genuss sich fit zu halten. Gute Sportstudios erkennt man an eine individuelle Beratung eines geschulten Fitnesstrainers, der sich Zeit nimmt und alles in Ruhe erklärt. Außerdem erstellen sie Trainingsabläufe und vermitteln ein gutes Wissen über den Bewegungsapparat.
Die Ernährung spielt beim Sport und bei einer Gewichtsreduzierung eine wichtige Rolle. Erfahrene Sportler geben den Tipp sich eiweißreich zu ernähren um den Muskelaufbau zu fördern. Eiweiß wird auch als Protein bezeichnet und sind die Bausteine, aus denen die Muskeln bestehen. Die Muskulatur unterliegt einem ständigen Auf- und Abbau. Sind nicht genügend Bausteine vorhanden, verliert der Körper an Muskelmasse.
Der Eiweißbedarf des Kraftsportlers beträgt an Trainingstagen 1,5- 2 Gramm Eiweiß pro kg Körpergewicht. Bei der erhöhten Aufnahme des Proteins ist darauf zu achten, dass genügend Flüssigkeit in Form von Mineralwasser getrunken wird - somit ist gewährleistet, dass dasStoffwechselendprodukt des Eiweißabbaus nicht die Nieren belastet.
Runter vom Sofa und den Schweinehund mit Muskelkraft begegnen, heißt von nun an: Einer aktiven Freizeitbeschäftigung nachgehen und fit für den Alltag sein.
Weitere Informationen zum Thema Ernährung und Gesundheit mit Erfahrungsberichten, bieten die Autoren Beuke und Schütz unter: www.jutta-schuetz-autorin.de und www.sabinebeuke.de
Foto: Stephanie Hofschläger/pixelio.de
Sabine Beuke