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Kaffeemühle - Warum man eine Espressomühle braucht?

Autor: azuro | Erstellt am: 05.01.2010 | Gelesen: 2519
Kategorie: Essen - Trinken & Rezepte | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
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(Online-Artikel.de) - Ohne Espressomühle keinen guten Espressokaffee.

Espressokaffee
Espressokaffee
Wer sich eine teure Espressomaschine oder Kaffeeautomaten anschafft sollte nicht an einer guten Kaffeemühle sparen. Ohne gut gemahlenen Kaffee macht selbst die beste Kaffeemaschine keinen guten Kaffee.

Wie macht man den besten Espresso mit einer Espressomaschine oder einem Kaffeevollautomaten?


Ganz einfach, dazu brauchen man nur eine gute Espressomühle mit Kegelmahlwerk, Viele moderne Espressomaschinen sind bereits mit einer eigenen Mahlfunktion ausgestattet, Dies gilt jedoch noch lange nicht für alle Espressomaschinen. Siebträgermaschinen z.B. verfügen in der Regel nicht über ein internes Mahlwerk.

Warum eine Espressomühle mit Kegelmahlwerk?

Warum nicht einfach eine preisgünstige Kaffeemühle mit Schlagwerk?

Für Espresso braucht man sehr fein gemahlenen Kaffee. Eine Kaffeemühle mit Schlagwerk zerschlägt die Kaffeebohnen in große und kleine Stücke und produziert eine Mischung aus fein- und grob gemahlenem Kaffee. Um alles Kaffeepulver fein zu mahlen, muss man die Bohnen sehr lange mahlen. Dabei entsteht viel Hitze und verflüchtigt sich das Kaffeearoma. Darüber hinaus ist es mit einer einer solchen Kaffeemühle fast unmöglich um bei jeder Mahlung ein gleichmäßiges und wiederholbares Resultat zu erzielen.

Die optimale Durchflusszeit bei der Espressozubereitung liegt zwischen 25 und 30 Sekunden. In dieser Zeitspanne wird das meiste Kaffeearoma aus dem Kaffeemehl extrahiert, ohne daß die darin vorkommenden  Bitterstoffe dabei freikommen. Der Mahlgrad des Kaffeepulvers, bzw. die Espressomühle, steuert dabei die Durchflusszeit.

Ist die Durchflusszeit zu schnell, muss der Kaffee feiner gemahlen werden um den Strom des heissen Wassers durch das Kaffeemehl abzubremsen. Bei einer zu langen Durchflusszeit muss der Kaffee weniger fein gemahlen werden um den Widerstand durch zu feine, zu eng aneinanderliegende, Kaffeepartikel zu reduzieren.

Espressomühlen mit Kegelmahlwerk gibt es in unterschiedlichen Preisklassen. Die billigeren Modelle haben nur eine begrenzte Anzahl an Mahlgradeinstellungen. Hat eine Kaffeemühle nur 10-15 Mahlstufen, von grobem bis zu feinem Kaffeepulver, wird es für sehr feines Espressokaffeemehl nur 2 oder 3 Einstellungsmöglichkeiten geben. Eine gute Espressomühle sollte daher auf mindestens 40 Mahlgrade einstellbar sein.

Wer nur mit erstklassigem Espresso zufrieden ist kommt um eine gute Espressomühle nicht herum. Einige der besten und bekanntesten Hersteller von Espressomühlen sind Gaggia, Bosch, Jura oder Krups. Vergessen Sie nicht, je größer der Durchmesser des Mahlwerks, je weniger Hitze beim Mahlen entsteht und je weniger Schaden der Kaffee dabei erleidet.

Manfred Schilling
 
 
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