
In der Region Berlin-Brandenburg soll dieses Jahr eine Reihe neuer Jobs entstehen. Fast ein Viertel der ansässigen Firmen plant für 2008 neue Mitarbeiter einzustellen. Dies berichtet die „Märkische Allgemeine" unter Berufung auf eine Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammern (IHK) beider Länder. In Berlin will demnach sogar jedes dritte Unternehmen Arbeitsplätze schaffen; in Brandenburg sind es zwischen 19 und 20 Prozent. „Wir rechnen mit einem deutlichen Zuwachs der Beschäftigtenzahlen", bestätigte der Potsdamer IHK-Hauptgeschäftsführer René Kohl.
Besonders im Bereich der Industrie besteht in Brandenburg eine große Nachfrage an Arbeitskräften. In manchen Bereichen haben die Firmen sogar Probleme offene Stellen zu besetzen. Der Fachkräftemangel, der bisher eher im Süden Deutschlands vorherrschte, mache sich nun auch in Berlin und Brandenburg stärker bemerkbar, so Kohl. Rund 40 Prozent aller offenen Ingenieursposten in der märkischen Industrie könnten daher derzeit nicht besetzt werden. Wie schon im Vorjahr zeigen sich die Firmen in der Region Berlin-Brandenburg optimistisch: Etwa 80 Prozent der Unternehmen bewerten die aktuelle konjunkturelle Lage und ihre Erwartungen für die Zukunft als gut oder zufriedenstellend.
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