Jet, die bei vielen nur dank „Are you gonna be my girl" und der damit verbundenen Werbung eines Mobilfunkunternehmens, Erinnerung weckt sind zurück und das mit einem wirklich gelungenem Album. Über die erste Singleauskopplung „She's a genius" braucht man kaum reden. Fantastisch. Rockbar. Tanzbar. Ganz offensichtlich sind sie ihrem Stil treu geblieben. Man hört ganz deutlich ihre Vorbilder, die Stones, die Beatles (insbesondere bei „Beat on repeat" oder „She holds a grudge"), raus. Klar ist, dass sie mit diesem Album nicht den Ruhm der Beatles oder Stones erreichen werden, aber vielleicht irgendwann einmal. Verdient hätten sie es sicherlich.
Aber zurück zum neuen Album: Songs wie „Goodbye Hollywood" oder „She holds a grudge" sind jene, bei denen man sich gerne aufs Bett legt, nachdenkt und das Leben einfach auf sich regnen lässt. Gerade letzteres zeigt das Jet zwar ihrem Stil treu geblieben sind, aber trotzdem gewachsen sind. Okay, nicht alles an Jets neuem Album ist fabelhaft – Ausnahmen bestätigen schließlich die Regel. Der Beginn von „Seventeen" erinnert doch irgendwie an einen Abba-Song und auch die Lyrik betreffend ist er, ebenso wie „La di da" nicht gerade überzeugend.
Schlussfolgernd muss man aber dennoch sagen, das Jet mit ihrem dritten Album alles andere als enttäuschen und mit „Shaka Rock" alte und auch neue Fans beeindrucken werden.