Social Media Networking
In Zeiten der Globalisierung, mit hoch spezialisierten Jobs und vielen Arbeitslosen dagegen funktioniert diese Variante nur noch selten. Deshalb wird gut ausgebildeten und hochqualifizierten Kräften empfohlen, sich in entsprechenden Businessnetzwerken zu organisieren. Xing und LinkedIn sind dabei die professionellsten Social Netzwerke auf diesem Gebiet. Experten auf dem Gebiet der Netzwerkoptimierung sprechen dabei von einem Zeitaufwand von gut zwei Stunden pro Woche und Kontakt – unglaublich, wenn man sich einige User mit gut über eintausend Kontakten anschaut.
Es entscheidet aber auch nicht alleine die Quantität von Kontaktlisten, Freunden oder Followern – je nach Social Netzwerktyp sind die Bezeichnungen ja verschieden – die Qualität, d.h. der Pflege der Kontakte ist für eine erfolgreiche Nutzung entscheidend. „Me too" User haben das noch nicht erkannt: sie sind oft in allen möglichen Netzwerken angemeldet „weil man das halt so macht und das alle machen". Damit verlieren die Netzwerke aber ihren Sinn. Denn sie leben vom aktiven Austausch und intensivem Wissenstransfer.
Wer sich also in so einem Netzwerk profiliert und aktiv einbringt, fällt potentiellen Kunden, Auftraggebern und dem potentiell nächsten Chef positiv auf. Die Einhaltung der Etikette bleibt aber auch auf einem so weiten Feld wie einer Internetcommunity wesentlich. Wer auf der Suche nach Aufträgen oder einem neuen Job ist, der stellt keine Partybilder ins Netz, verunglimpft seinen ehemaligen Chef nicht und hält sich bei privaten Äußerungen auch lieber zurück. Diese Erkenntnis setzt sich erst seit kurzem bei Arbeitswilligen durch, dass nicht nur sie selbst, sondern auch Personalentscheider und Recruiter gerne in Social Netzwerken unterwegs sind. Denn diese Netzwerke funktionieren nicht nur einseitig, sondern sind teilweise auch für nichtregistrierte User offen: null Privatsphäre.
Social Networking für einen neuen Job.