japanisches Kochmesser
Professionelle Köche schwören darauf und so mancher Hobbykoch träumt davon: ein japanisches Kochmesser. Schließlich ist ein gutes Messer das A und O in einer betriebsamen Küche, und mit japanischen Messern wird Schneiden zur Kunst und zur wahren Freude. Mit kaum einen anderen Messer lässt sich so gut und schnell arbeiten. Außerdem sind japanische Messer nicht nur enorm scharf, sondern auch eine Augenweide.
Allerdings gilt es dabei einiges zu beachten. So zum Beispiel, dass solche Messer rosten oder durch ihren hohen Härtegrad sehr empfindlich sein können. Sie müssen daher vorsichtig behandelt und gut gepflegt werden. Auch müssen sie regelmäßig nachgeschliffen werden. Dies ist eine Kunst, die man erlernen sollte, ehe man in ein solches Messer investiert.
Doch der Mehraufwand lohnt sich. Ein echtes japanisches Kochmesser wird auch heute noch in aufwändigen Prozeduren handgeschmiedet. Wie genau diese Prozeduren aussehen, bleibt zumeist das Geheimnis der jeweiligen Schmiede und des Schmiedemeisters. Das Handwerk wird seit tausenden von Jahren von einem Meister zum nächsten weitergegeben. Sicher ist nur: diese speziellen Messer bestehen aus vielen Schichten harten und weichen Stahls und werden in hunderten von Arbeitsschritten mittels der sogenannten Falttechnik hergestellt, bis ein Wunder einzigartiger Schärfe entstanden ist.