facebook
Die Vision des Erfinders von Facebook, Marx Zuckerberg, ist die, das seine Plattform alle Generationen aus allen Ländern bis ins hohe Alter ein Begleiter ist. Ob sich dies erfüllen wird, ist mit Sicherheit in der schnelllebigen Zeit und vor allem in der hektischen Welt des Internets doch mehr als fraglich. Doch dennoch kann ohne Umschweife behauptet werden, dass es im Moment keinen Konkurrenten gibt, der auch nur annähernd an die Stärken von Facebook herankommt und diesem das Wasser reichen kann. Facebook ermöglicht einfach eine schier grenzenlose Kommunikation und bleibt dennoch bleibt noch in hohem Masse eine Intimität gewährleisten. Wer die Plattform richtig nutzt und gewisse Dinge nur seinen selbst gewählten Freunden mitteilt, dem kann wenig passieren. Noch immer ist deshalb der Erfolg von Facebook ungebrochen, auch wenn der Umgang mit den persönlichen Daten vom Unternehmen nicht immer als gut zu bezeichnen ist und in einigen Dingen sogar als sehr zweifelhaft bezeichnet werden kann.
Wird Facebook zu groß?
Für Facebook gibt es dennoch einige Gefahren, die in der nächsten Zeit auf das Unternehmen und die Plattform zukommen können. Dies ist weniger ein mögliches Desinteresse der neuen Internetgeneration, sondern vielmehr seine eigene Größe. Immer mehr drängt in den Freundeskreis bei Facebook der Arbeitgeber und die Eltern der Jugendlichen und es wird immer schwieriger, diese Freundschaftsanfragen abzulehnen. Bei den Eltern mag dies noch einfacher gehen, aber wer will schon seinen Chef vor den Kopf stoßen. Vor allem in den USA ist dieser Prozess schon sehr weit fortgeschritten und deshalb wird die Kritik der User dort auch immer lauter, die diese sich anbahnende Machthierarchien im Netz verurteilen.
Torsten Stieler