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Das Islamische Zentrum Münster e.V. an der Uni MünsterIm Jahre 2007 setzte die Uni Münster auf ihrer offiziellen Website das Islamische Zentrum Münster e.V. unter die Hochschulgruppe. Damals war es ein Link www.as-sunnah.de, der heute nicht mehr existiert. So offenherzig die Mitglieder des Islamischen Zentrums waren, scheuten sie sich nicht, auf ihrer öffentlichen Website in so genannten Fatwas (eine Art islamische Rechtsgutachten) für Antisemitismus, Homophobie, Steinigung bei Glaubensabfall und Ehebruch, Polygamie, Züchtigung der Frauen zu propagieren. Es war ein mühsamer Prozess, die Uni-Leitung darauf aufmerksam zu machen. E-Mails wurden damals ständig geschrieben, die auf konkrete Beispiele eingingen. Reaktionen folgten keine. Warum, wissen wir bis heute nicht. Wir haben aber seitdem erfahren, dass die Uni Münster scheinbar keine Probleme mit islamistischem Gedankengut unter ihrem Dach hatte. Mittlerweile ist www.as-sunnah.de nicht mehr unter Hochschulgruppen aufgelistet, vielleicht weil es diese Website auch nicht mehr gibt?
IslamistInnen verhalten sich nicht zwangsläufig terroristisch, genauso wenig wie Nazis ständig mit Molotowcocktails herumlaufen. Es sind die gefährlichen und menschenfeindlichen Ideologien, die in den Köpfen stecken und wahrgenommen werden müss(t)en. Warum sich die Uni Münster mit dem existierenden Islamismus in ihren Institutionen nicht auseinandersetzt und vor islamistischen Forderungen kapituliert, die eins nachdem anderen gnadenlos durchgesetzt werden, ist unverständlich und skandalös. Oftmals werden islamistische Forderungen von moderaten Verbänden und Studierenden verlautbart, die sich gerne in der Dauer-Opferrolle zeigen und hinter dem modischen Totschlag-Begriff „Islamophobie" verstecken. Freiheiten fordern, Narrenfreiheit genießen, unbekümmert Blockaden gegen die ihrer Ideologie widersprechenden Vorhaben nachgehen können; im Rahmen des öffentlichen Raums alles tun können, was sie wollen. Warum?
Islamismus im Internationalen Zentrum „Die Brücke"
Der Brücke-Skandal (PDF) im Falle „Free Minds" löste stillschweigend eine Lawine der Enthüllung weiterer Skandale im öffentlichen „Brücke"-Raum aus. So wurde von problemloser Ausgrenzung und Diskriminierung von Homosexuellen bis zu internen Beziehungen zu islamistischen Hardlinern berichtet. Ganz zu schweigen von offen explizierten homophoben, sexistischen und antisemitischen Äußerungen, die im Internationalen Zentrum uneingeschränkte Genehmigung finden.
Wir wurden auf die Vasa e.V. (Verein der arabischen Studenten & Akademiker Münster) aufmerksam gemacht, der auch auf der Brücke-Homepage verlinkt wird. Wer auf die Homepage geht, stößt unter Links „Lerne den Islam kennen" auf dubiose FanatikerInnen-Seiten wie Einladung zum Paradies, Die Wahre Religion usw.. Insbesondere auf der letztgenannten Homepage gibt es interessante und erschreckende Beiträge zu lesen. Zum Beispiel wird das Kopftuch-Thema sehr anschaulich behandelt, Kopftuch oder Niqab (Vollverschleierung). In einem neunseitigen Pamphlet werden radikale TraditionalistInnen herunterzitiert, um zum Schluss zu erklären, dass das übliche Kopftuch, die weibliche Pflicht zur Verhüllung im Islam nicht mal ansatzweise erfüllt. Die Vollverschleierung ist zwingend, auch wenn das Kopftuch als neuzeitliche Erfindung, ein Übergang zum islamistischen Vermummungs- und Apartheitsgebot der Frauen fungiert. Wer noch weiterlesen möchte, kann dort auch interessantes zur Steinigung von Abtrünnigen und Auspeitschung von Menschen, die unehelich miteinander verkehren, lesen. Willkommen im Islamismus, der im öffentlichen Raum der Universität Münster grenzenlose Narrenfreiheit genießt.
So verwundert es uns auch nicht, dass gerade Flyer von diewahrereligion.de auf der Free Minds – Auftaktveranstaltung en masse verteilt wurden. Oh welch ein Zufall! Es gibt Brücke-Mitarbeiter, die in dem oben genannten Verein Gründungsmitglieder sind. Leuten die Alarmglocken oder was muss überhaupt erst passieren, bevor man gewillt ist, dem Islamismus Einhalt zu gebieten?
Was für eine inkompetente Gegendarstellung
Dass der Brücke-Leiter, Joachim Sommer, sich genauso wenig mit dem Fall Free Minds gekümmert hat als auch mit unseren Beschwerdepunkten, erkennen aufmerksame LeserInnen sehr leicht an der öffentlichen Gegendarstellung. Die Gegendarstellung ist voller inhaltlich logischer und formaler Fehler. Wenn das der sprachlichen und fachlichen Kompetenz einer Geschäftsleitung entspricht, sollte man sich ernsthaft fragen, ob dieser Leiter überhaupt in der Lage ist, in kritischen Situationen konstruktive Sacharbeit zu leisten.
In der Gegendarstellung der Brücke bedient sich diese öffentliche Institution unter der Leitung, Joachim Sommer, ebenfalls nachweislich falscher Behauptungen. Wir haben im offenen Brief den damals aktuellen Screenshot der Homepage im Anhang geschickt. In der Gegendarstellung hieß es, dass der ASV und die Gesellschaft für bedrohte Völker ebenfalls aus der Liste verschwunden seien. ASV war zum damaligen Zeitpunkt aufgelistet. Die Gesellschaft für bedrohte Völker ist bis heute nicht wieder aufgetaucht. Mehr Sorgfalt in der Prüfung und Logik in der Zurechtbiegung der Tatsachen wären authentischer. Bis heute ist keine Umstrukturierung auf der Linkseite der Brücke zu erkennen.
Zu den Plakaten werden widersinnige Aussagen gemacht. Es wird gesagt, dass tatsächlich Plakate entfernt wären, weil diese falsche Raumangaben enthalten würden! In der Brücke kann man sich ja auch schnell verlaufen. /ironie off
Komischer Weise kursierte zum selben Zeitpunkt in sämtlichen E-Mail-Verteilern ein Brief von Brücke Mitarbeitern an das Rektorat, die sich von Free Minds angesprochen und diskriminiert fühlten. In diesen griffen sie bewusst Namen auf, die sie gar nicht kennen und nennen dürften, so jedenfalls war das mit Joachim Sommer abgesprochen, weil 2007 fünf muslimische Studentinnen in NRW aus demselben Grund die Flucht ergreifen mussten und sich in verschiedenen Frauenhäusern quer über die Bundesrepublik verschanzt haben. Soviel zur Senisibilität und Unterstützung des Internationalen Zentrums! In dem Brief der Brücke-Mitarbeitern wurde jedenfalls die Äußerung gemacht, dass niemals Plakate entfernt wären. Vielleicht hätte man seine Brücke-Mitarbeiter in der Zurechtbiegung der Tatsachen richtig einweisen sollen, bevor man auf Free Minds zurückschoss. Es ist sehr verdächtig, wie leicht die Brücke davon gekommen ist, so als ob sie Medien und „Persönlichkeiten" für rufsichernde Fürsprachen entlohnen würde. Die Uni Münster darf sich keine Skandale leisten und der Schutz von islamistischem Gedankengut wäre ein Skandal. Was hat die Uni also getan? Einfach alles verdrängt und sich die Tatsachen und Fakten zurechtgebogen. So einfach.
Zurück zum Skandal im Falle Prof. Kalisch
Wie leicht man einen Lehrbeauftragten mit Drohungen von Islam-Verbänden und studentischem Boykott entlassen kann, hat uns der traurige Fall von Prof. Muhammad Sven Kalisch vom Lehrstuhl für Islamkunde der Uni Münster gezeigt. Auch gezeigt, wie IslamistInnen hinter den Kulissen die Fäden in Wissenschaft und Politik ziehen (dürfen). Auch hier hat sich die Uni Münster äußerst desolat und einseitig gezeigt und die IslamistInnen mit der prompten Entlassung Kalischs aus dem Lehrstuhl für Islamkunde erfreut. Freiheit von Lehre und Forschung wurde mit Füßen getreten. Die Solidarität mit Kalisch hielt sich in Grenzen, der erwartete Aufschrei auch. IslamistInnen haben sich dabei ins Fäustchen gelacht. Das war ihr Sieg.
Es gibt im Falle Kalisch erschreckende Parallelen zu unseren Erfahrungen. Es sind jene Studierende gewesen, die Prof. Kalisch im Namen des Islamismus boykottiert und öffentlich verleumdet haben. Auf unserer Auftaktveranstaltung haben dieselben mit Blockaden des Proseminars „Selbstbestimmungsrecht und Emanzipation von Mädchen und Frauen im Islam" explizit gedroht und islamistische Flyer verteilt. Als Vorwand für die legitime Blockade des Proseminars soll das Argument der mangelnden Wissenschaftlichkeit herhalten. Welch eine öde und äußerst einfallose Vorgehensweise, ohne intellektuelle Außereinandersetzung, den Vorwurf der mangelnden Wissenschaftlichkeit laut auszusprechen. Wir haben neben dem 20seitigen Konzeptpapier ein über 250seitiges Reader und einen Semesterapparat von über 40 größtenteils wissenschaftlichen Literaturquellen für die inhaltliche Begleitung des Proseminars konzipiert. Für eine studentische Lehrveranstaltung ist das recht ungewöhnlich!
Quo vadis Islamismus an der Uni Münster?
Es gibt wohlmöglich verschiedene Gründe, warum sich die Uni Münster so ohnmächtig und gleichgültig gegenüber IslamistInnen zeigt. Sie hat kein wirkliches Interesse daran, sich mit den Gefahren des Islamismus auseinanderzusetzen, weil sie darüber nichts weiß. Das mangelnde Wissen ist noch das halbe Übel. Unverständlich wird es, dass sie sich über die Gefahren, die vom Islamismus ausgehen, gar nicht erst informieren will, weil sie das Ausmaß der Gefahren unterschätzt und ihre kleine Klientel von so genannten praktizierenden MuslimInnen bedient, die jedes Mal aufmuckt und aggressiv wird, wenn sie ihren Islamismus bedroht sehen.
Wie können wir gegen Islamismus an der Uni Münster vorgehen?
Indem wir uns weiter und konsequent
- über das Thema „Islamismus" informieren;
- für bedingungslose Freiheit von Lehre und Forschung einsetzen;
- mutig gegen den Islamismus an der Hochschule äußern;
- wir dem Rektorat der Uni Münster offene Protestbriefe schreiben und es zur Handlung und Reaktion zwingen;
- und uns stets bewusst sind, dass Islamismus genauso eine gefährliche Ideologie wie Faschismus und Rassismus ist und abgeschafft werden muss!
Entschieden "Nein" zum Islamismus sagen!
Hintergrundinformationen: