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Islamismus an der Uni Münster

Autor: freeminds | Erstellt am: 02.02.2010 | Gelesen: 1289
Kategorie: Politik - Gesellschaft & Soziales | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
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(Online-Artikel.de) - Das Rektorat der drei Affen

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Das Is­la­mi­sche Zen­trum Müns­ter e.V. an der Uni Müns­ter

Im Jahre 2007 setz­te die Uni Müns­ter auf ihrer of­fi­zi­el­len Web­site das Is­la­mi­sche Zen­trum Müns­ter e.V. unter die Hoch­schul­grup­pe. Da­mals war es ein Link www.​as-​sun­nah.​de, der heute nicht mehr exis­tiert. So of­fen­her­zig die Mit­glie­der des Is­la­mi­schen Zen­trums waren, scheu­ten sie sich nicht, auf ihrer öf­fent­li­chen Web­site in so ge­nann­ten Fat­was (eine Art is­la­mi­sche Rechts­gut­ach­ten) für An­ti­se­mi­tis­mus, Ho­mo­pho­bie, Stei­ni­gung bei Glau­bens­ab­fall und Ehe­bruch, Po­ly­ga­mie, Züch­ti­gung der Frau­en zu pro­pa­gie­ren. Es war ein müh­sa­mer Pro­zess, die Uni-​Lei­tung dar­auf auf­merk­sam zu ma­chen. E-​Mails wur­den da­mals stän­dig ge­schrie­ben, die auf kon­kre­te Bei­spie­le ein­gin­gen. Re­ak­tio­nen folg­ten keine. Warum, wis­sen wir bis heute nicht. Wir haben aber seit­dem er­fah­ren, dass die Uni Müns­ter schein­bar keine Pro­ble­me mit is­la­mis­ti­schem Ge­dan­ken­gut unter ihrem Dach hatte. Mitt­ler­wei­le ist www.​as-​sun­nah.​de nicht mehr unter Hoch­schul­grup­pen auf­ge­lis­tet, viel­leicht weil es diese Web­site auch nicht mehr gibt?

Is­la­mis­tIn­nen ver­hal­ten sich nicht zwangs­läu­fig ter­ro­ris­tisch, ge­nau­so wenig wie Nazis stän­dig mit Mo­lo­tow­cock­tails her­um­lau­fen. Es sind die ge­fähr­li­chen und men­schen­feind­li­chen Ideo­lo­gi­en, die in den Köp­fen ste­cken und wahr­ge­nom­men wer­den müss(t)en. Warum sich die Uni Müns­ter mit dem exis­tie­ren­den Is­la­mis­mus in ihren In­sti­tu­tio­nen nicht aus­ein­an­der­setzt und vor is­la­mis­ti­schen For­de­run­gen ka­pi­tu­liert, die eins nach­dem an­de­ren gna­den­los durch­ge­setzt wer­den, ist un­ver­ständ­lich und skan­da­lös. Oft­mals wer­den is­la­mis­ti­sche For­de­run­gen von mo­de­ra­ten Ver­bän­den und Stu­die­ren­den ver­laut­bart, die sich gerne in der Dau­er-​Op­fer­rol­le zei­gen und hin­ter dem mo­di­schen Tot­schlag-​Be­griff „Is­la­mo­pho­bie" ver­ste­cken. Frei­hei­ten for­dern, Nar­ren­frei­heit ge­nie­ßen, un­be­küm­mert Blo­cka­den gegen die ihrer Ideo­lo­gie wi­der­spre­chen­den Vor­ha­ben nach­ge­hen kön­nen; im Rah­men des öf­fent­li­chen Raums alles tun kön­nen, was sie wol­len. Warum?

Is­la­mis­mus im In­ter­na­tio­na­len Zen­trum „Die Brü­cke"
Der Brü­cke-​Skan­dal (PDF) im Falle „Free Minds" löste still­schwei­gend eine La­wi­ne der Ent­hül­lung wei­te­rer Skan­da­le im öf­fent­li­chen „Brü­cke"-Raum aus. So wurde von pro­blem­lo­ser Aus­gren­zung und Dis­kri­mi­nie­rung von Ho­mo­se­xu­el­len bis zu in­ter­nen Be­zie­hun­gen zu is­la­mis­ti­schen Hard­li­nern be­rich­tet. Ganz zu schwei­gen von offen ex­pli­zier­ten ho­mo­pho­ben, se­xis­ti­schen und an­ti­se­mi­ti­schen Äu­ße­run­gen, die im In­ter­na­tio­na­len Zen­trum un­ein­ge­schränk­te Ge­neh­mi­gung fin­den.

Wir wur­den auf die Vasa e.V. (Ver­ein der ara­bi­schen Stu­den­ten & Aka­de­mi­ker Müns­ter) auf­merk­sam ge­macht, der auch auf der Brü­cke-​Home­page ver­linkt wird. Wer auf die Home­page geht, stößt unter Links „Lerne den Islam ken­nen" auf du­bio­se Fa­na­ti­ke­rIn­nen-​Sei­ten wie Ein­la­dung zum Pa­ra­dies, Die Wahre Re­li­gi­on usw.. Ins­be­son­de­re auf der letzt­ge­nann­ten Home­page gibt es in­ter­es­san­te und er­schre­cken­de Bei­trä­ge zu lesen. Zum Bei­spiel wird das Kopf­tuch-​The­ma sehr an­schau­lich be­han­delt, Kopf­tuch oder Niqab (Voll­ver­schleie­rung). In einem neun­sei­ti­gen Pam­phlet wer­den ra­di­ka­le Tra­di­tio­na­lis­tIn­nen her­un­ter­zi­tiert, um zum Schluss zu er­klä­ren, dass das üb­li­che Kopf­tuch, die weib­li­che Pflicht zur Ver­hül­lung im Islam nicht mal an­satz­wei­se er­füllt. Die Voll­ver­schleie­rung ist zwin­gend, auch wenn das Kopf­tuch als neu­zeit­li­che Er­fin­dung, ein Über­gang zum is­la­mis­ti­schen Vermum­mungs-​ und Apart­heits­ge­bot der Frau­en fun­giert. Wer noch wei­ter­le­sen möch­te, kann dort auch in­ter­es­san­tes zur Stei­ni­gung von Ab­trün­ni­gen und Aus­peit­schung von Men­schen, die un­ehe­lich mit­ein­an­der ver­keh­ren, lesen. Will­kom­men im Is­la­mis­mus, der im öffentlichen Raum der Universität Münster gren­zen­lo­se Nar­ren­frei­heit genießt.

So ver­wun­dert es uns auch nicht, dass ge­ra­de Flyer von diewahrereligion.​de auf der Free Minds – Auf­takt­ver­an­stal­tung en masse ver­teilt wur­den. Oh welch ein Zu­fall! Es gibt Brücke-Mit­ar­bei­ter, die in dem oben ge­nann­ten Ver­ein Grün­dungs­mit­glie­der sind. Leu­ten die Alarm­glo­cken oder was muss über­haupt erst pas­sie­ren, bevor man ge­willt ist, dem Is­la­mis­mus Ein­halt zu ge­bie­ten?

Was für eine inkompetente Ge­gen­dar­stel­lung
Dass der Brü­cke-​Lei­ter, Joa­chim Som­mer, sich ge­nau­so wenig mit dem Fall Free Minds ge­küm­mert hat als auch mit un­se­ren Be­schwer­de­punk­ten, er­ken­nen auf­merk­sa­me Le­se­rIn­nen sehr leicht an der öf­fent­li­chen Ge­gen­dar­stel­lung. Die Ge­gen­dar­stel­lung ist vol­ler in­halt­lich lo­gi­scher und for­ma­ler Feh­ler. Wenn das der sprach­li­chen und fach­li­chen Kom­pe­tenz einer Ge­schäfts­lei­tung ent­spricht, soll­te man sich ernst­haft fra­gen, ob die­ser Lei­ter über­haupt in der Lage ist, in kri­ti­schen Si­tua­tio­nen kon­struk­ti­ve Sach­ar­beit zu leis­ten.

In der Ge­gen­dar­stel­lung der Brü­cke be­dient sich diese öf­fent­li­che In­sti­tu­ti­on unter der Lei­tung, Joa­chim Som­mer, eben­falls nach­weis­lich fal­scher Be­haup­tun­gen. Wir haben im of­fe­nen Brief den da­mals ak­tu­el­len Screen­shot der Home­page im An­hang ge­schickt. In der Ge­gen­dar­stel­lung hieß es, dass der ASV und die Ge­sell­schaft für be­droh­te Völ­ker eben­falls aus der Liste ver­schwun­den seien. ASV war zum da­ma­li­gen Zeit­punkt auf­ge­lis­tet. Die Ge­sell­schaft für be­droh­te Völ­ker ist bis heute nicht wie­der auf­ge­taucht. Mehr Sorg­falt in der Prü­fung und Logik in der Zu­recht­bie­gung der Tat­sa­chen wären au­then­ti­scher. Bis heute ist keine Um­struk­tu­rie­rung auf der Link­sei­te der Brü­cke zu er­ken­nen.

Zu den Pla­ka­ten wer­den wi­der­sin­ni­ge Aus­sa­gen ge­macht. Es wird ge­sagt, dass tat­säch­lich Pla­ka­te ent­fernt wären, weil diese fal­sche Raum­an­ga­ben ent­hal­ten wür­den! In der Brü­cke kann man sich ja auch schnell ver­lau­fen. /iro­nie off

Ko­mi­scher Weise kur­sier­te zum sel­ben Zeit­punkt in sämt­li­chen E-​Mail-​Ver­tei­lern ein Brief von Brü­cke Mit­ar­bei­tern an das Rek­to­rat, die sich von Free Minds an­ge­spro­chen und dis­kri­mi­niert fühl­ten. In die­sen grif­fen sie be­wusst Namen auf, die sie gar nicht ken­nen und nen­nen dürf­ten, so je­den­falls war das mit Joa­chim Som­mer ab­ge­spro­chen, weil 2007 fünf mus­li­mi­sche Stu­den­tin­nen in NRW aus dem­sel­ben Grund die Flucht er­grei­fen muss­ten und sich in ver­schie­de­nen Frau­en­häu­sern quer über die Bun­des­re­pu­blik ver­schanzt haben. So­viel zur Se­ni­si­bi­li­tät und Un­ter­stüt­zung des In­ter­na­tio­na­len Zen­trums! In dem Brief der Brü­cke-​Mit­ar­bei­tern wurde je­den­falls die Äu­ße­rung ge­macht, dass nie­mals Pla­ka­te ent­fernt wären. Viel­leicht hätte man seine Brü­cke-​Mit­ar­bei­ter in der Zu­recht­bie­gung der Tat­sa­chen rich­tig ein­wei­sen sol­len, bevor man auf Free Minds zu­rück­schoss. Es ist sehr ver­däch­tig, wie leicht die Brü­cke davon ge­kom­men ist, so als ob sie Me­di­en und „Per­sön­lich­kei­ten" für ruf­s­i­chern­de Für­spra­chen ent­loh­nen würde. Die Uni Müns­ter darf sich keine Skan­da­le leis­ten und der Schutz von is­la­mis­ti­schem Ge­dan­ken­gut wäre ein Skan­dal. Was hat die Uni also getan? Ein­fach alles ver­drängt und sich die Tat­sa­chen und Fak­ten zu­recht­ge­bo­gen. So ein­fach.

Zu­rück zum Skan­dal im Falle Prof. Ka­lisch
Wie leicht man einen Lehr­be­auf­trag­ten mit Dro­hun­gen von Is­lam-​Ver­bän­den und stu­den­ti­schem Boy­kott ent­las­sen kann, hat uns der trau­ri­ge Fall von Prof. Mu­ham­mad Sven Ka­lisch vom Lehr­stuhl für Is­lam­kun­de der Uni Müns­ter ge­zeigt. Auch ge­zeigt, wie Is­la­mis­tIn­nen hin­ter den Ku­lis­sen die Fäden in Wis­sen­schaft und Po­li­tik zie­hen (dür­fen). Auch hier hat sich die Uni Müns­ter äu­ßerst de­so­lat und ein­sei­tig ge­zeigt und die Is­la­mis­tIn­nen mit der promp­ten Ent­las­sung Ka­lischs aus dem Lehr­stuhl für Is­lam­kun­de er­freut. Frei­heit von Lehre und For­schung wurde mit Füßen ge­tre­ten. Die So­li­da­ri­tät mit Ka­lisch hielt sich in Gren­zen, der er­war­te­te Auf­schrei auch. Is­la­mis­tIn­nen haben sich dabei ins Fäust­chen ge­lacht. Das war ihr Sieg.

Es gibt im Falle Ka­lisch er­schre­cken­de Par­al­le­len zu un­se­ren Er­fah­run­gen. Es sind jene Stu­die­ren­de ge­we­sen, die Prof. Ka­lisch im Namen des Is­la­mis­mus boy­kot­tiert und öf­fent­lich ver­leum­det haben. Auf un­se­rer Auf­takt­ver­an­stal­tung haben die­sel­ben mit Blo­cka­den des Pro­se­mi­nars „Selbst­be­stim­mungs­recht und Eman­zi­pa­ti­on von Mäd­chen und Frau­en im Islam" ex­pli­zit ge­droht und is­la­mis­ti­sche Flyer ver­teilt. Als Vor­wand für die le­gi­ti­me Blo­cka­de des Pro­se­mi­nars soll das Ar­gu­ment der man­geln­den Wis­sen­schaft­lich­keit her­hal­ten. Welch eine öde und äu­ßerst ein­fal­lo­se Vor­ge­hens­wei­se, ohne in­tel­lek­tu­el­le Au­ßer­ein­an­der­set­zung, den Vor­wurf der man­geln­den Wis­sen­schaft­lich­keit laut aus­zu­spre­chen. Wir haben neben dem 20­sei­ti­gen Kon­zept­pa­pier ein über 250­sei­ti­ges Re­a­der und einen Se­mes­terap­pa­rat von über 40 größ­ten­teils wis­sen­schaft­li­chen Li­te­ra­tur­quel­len für die in­halt­li­che Be­glei­tung des Pro­se­mi­nars kon­zi­piert. Für eine stu­den­ti­sche Lehr­ver­an­stal­tung ist das recht un­ge­wöhn­lich!

Quo vadis Is­la­mis­mus an der Uni Müns­ter?
Es gibt wohl­mög­lich ver­schie­de­ne Grün­de, warum sich die Uni Müns­ter so ohn­mäch­tig und gleich­gül­tig ge­gen­über Is­la­mis­tIn­nen zeigt. Sie hat kein wirk­li­ches In­ter­es­se daran, sich mit den Ge­fah­ren des Is­la­mis­mus aus­ein­an­der­zu­set­zen, weil sie dar­über nichts weiß. Das man­geln­de Wis­sen ist noch das halbe Übel. Un­ver­ständ­lich wird es, dass sie sich über die Ge­fah­ren, die vom Is­la­mis­mus aus­ge­hen, gar nicht erst in­for­mie­ren will, weil sie das Aus­maß der Ge­fah­ren un­ter­schätzt und ihre klei­ne Kli­en­tel von so ge­nann­ten prak­ti­zie­ren­den Mus­li­mIn­nen be­dient, die jedes Mal auf­muckt und ag­gres­siv wird, wenn sie ihren Is­la­mis­mus be­droht sehen.

Wie kön­nen wir gegen Is­la­mis­mus an der Uni Müns­ter vor­ge­hen?
Indem wir uns wei­ter und kon­se­quent
- über das Thema „Is­la­mis­mus" in­for­mie­ren;
- für be­din­gungs­lo­se Frei­heit von Lehre und For­schung ein­set­zen;
- mutig gegen den Is­la­mis­mus an der Hoch­schu­le äu­ßern;
- wir dem Rek­to­rat der Uni Müns­ter of­fe­ne Pro­test­brie­fe schrei­ben und es zur Hand­lung und Re­ak­ti­on zwin­gen;
- und uns stets be­wusst sind, dass Is­la­mis­mus ge­nau­so eine ge­fähr­li­che Ideo­lo­gie wie Fa­schis­mus und Ras­sis­mus ist und ab­ge­schafft wer­den muss!

Entschieden "Nein" zum Is­la­mis­mus sagen!

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