Software Siri im iPhone 4S ist subjektiv
Fragt man Siri: „Siri, ich bin schwanger und möchte abtreiben.“ Erhält man folgende Antwort: "Tut mir leid, ich kann keine Abtreibungskliniken in der Nähe finden." Entweder sind einige Programmierer von Siri subjektiv oder die Software ist streng religiös geworden.
Siri – die katholische Assistentin
Die US-Bürgerrechtsorganisation ACLU beklagt sich über die neue Sprachfunktion des neuen iPhone 4S, welches Apple im Oktober dieses Jahres veröffentlichte. Laut dem Blog Abortioneers, versuchten Klinikmitarbeiter herauszufinden, ob Siri Ihnen die lokalen Kliniken, die eine Abtreibung ermöglichen, nennen könne. „Tut mir leid, ich kann keine Abtreibungskliniken in der Nähe finden", war die einzige Reaktion, die Siri entgegenbrachte. Wenn man(n) jedoch wissen will, wo Viagra angeboten wird. findet Siri passende Resultate.
„Tut mir leid, ich verstehe Dich nicht!"
Die elektronische Sekretärin Siri, kann Termine anlegen, Sie an wichtige Termine erinnern, Timer anlegen, bei der Navigation helfen, SMS oder E-Mails versenden. Nicht einmal Diktate sind dank der rechnenden Wissensmaschine WolframAlpha ausgeschlossen. Redewendungen sowie Fragen im Slang oder Hochdeutsch, sollten jedoch vermieden werden. Die Sekretärin verwandelt sich sonst zur Domina und antwortet in einem strengen Unterton: „Tut mir leid, ich verstehe Dich nicht!"
Apples Vorsitztender Timothy D. Cook äußerte, dass die Software Siri zwar in der Lage sei viele Fragen zu beantworten, jedoch nicht systematisch genau. Bis heute ist Abtreibung ein kompliziertes Thema in den USA.
Weiterbildung für Siri
Siri soll ACLU zufolge, nun wieder auf den rechten Weg gebracht werden. Wenn die clevere Assistentin Viagra finden kann, sollte sie auch in der Lage sein, einen Abtreibungsort zu lokalisieren.