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iPax 2010 Internationale Friedensausstellung

Autor: Phantasie | Erstellt am: 06.06.2010 | Gelesen: 738
Kategorie: Kunst - Kultur & Religion | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Am 18. Juni 2010 wird Viechtach (Bayrischer Wald) zum europäischen Treffpunkt der Friedenskampagne IPax2010.

Gemälde der ausstellenden Künstler
Gemälde der ausstellenden Künstler
IPaX bedeutet International Peace Art eXhibition. Die edelmütige Idee entstand im Jahr 2008 in Luxemburg infolge einer Anregung des früheren Prâsidenten der Europäïschen Kommission Jacques Santer. Der hochsinnige Tip fand dann im Herbst 2009 eine kreative Verwirklichung in den schicken Räumlichkeiten des Reial Cercle Artistic in Barcelona. Grund dieser unerwarteten geographischen Entscheidung war die Mittelmeer-Union UPM (Union pour la Méditerranée), welche seit November 2008 ihren Sitz in die katalanischen Metropole verlegt hat. Die Bestimmung dieser internationalen Instanz ist bekannt. 44 Staaten des Mittelmeerraums und der Europäischen Union haben vor im Süden gemeinsame Pläne zu vollbringen und den Frieden im Mittelmeer zu fördern. Die Zielsetzung ist riskant angesichts der schwerwiegenden Konflikte zwischen Israël, Palestina sowie den moslemischen Ländern.

Die Kunstwelt ist sich der ernsten geopolitischen Situation bewusst und will sich aktiv an den Bemühungen für die Herstellung des Friedens beteiligen. Bestimmt wirken ausdrucksvolle Bilder mehr als endlose politischen Reden. Die konstruktiven Kontakte zwischen der Bewegung „Dali’s Erben“ und dem kulturellen Institut in Barcelona hatten zur Folge, dass sich 10 bekannte Künstler aus ganz Europa an der ersten Friedensausstellung IPax2009 betei-ligten. Das Treffen in Spanien bot den Künstlern eine einmalige Gelegenheit die Vorteile der katalanischen Kultur zu entdecken und gemeinsam die sur-realistischen Schätze des Teatro-Museo Dali in Figueras zu besichtigen.

Der Erfolg der IPax2009 in Barcelona hat die Bewegung „Dali’s Erben“ dazu verleitet das Prinzip dieser Veranstaltung weiterzuentwickeln. Die positiven Kontakte, welche wir seit 2006 mit der Stadt Viechtach unterhalten sowie die freundschaftlichen Beziehungen zu dem begabten Hinterglaskünstler Reinhard Schmid waren wichtige Voraussetzungen um für 2010 gemeinsam ein hochwertiges Vorhaben zu planen. Nach Barcelona, Weltstadt in der explosiven Mittelmeerzone, bietet sich die romantische Provinzstadt im Bayrischen Wald als ein friedlicher Knotenpunkt kultureller Vorstellungen an. Das hochkarätige Vorhaben entspricht einer logischen Entwicklung. Seit einigen Jahren hat sich die Stadt Viechtach zum Ziel gesetzt sich als europäische Drehscheibe der phantastischern Kunst zu behaupten. Die Friedensausstellung 2010 dürfte ein Höhepunkt dieser leistungswilligen Strategie darstellen..

Die 11 Künstler der Ipax2010 kommen aus 7 verschiedenen Ländern : Angerer der Ältere (D), Alain Bazard (F), Dragan Ilic Di Vogo (SRB), Peter Gric (A), Christian Klepsch (D), Micha Lobi (RUS), Michael Maschka (D), Fabrizio Riccardi (I), Viktor Safonkin (CZ), Reinhard Schmid (D), Siegfried Zademack (D).Die traditio-nellen Räume im Alten Rathaus bieten den harmonischen Rahmen der großen Ausstellung.

Während der kommenden Sommersaison - vom 18. Juni bis zum 22. August 2010 - werden hier 55 Werke gezeigt, welche gestaltet sind gemäss den bezaubernden Richtlinien der phantastischen Kunst. Am 9. Juli kommt dann aus Perpignan herbei der berühmte „Dali-Waggon“ nach Viechtach um im Mittelpunkt der populären Veranstaltung als „kleinstes surrealistisches Kunstkabinett der Welt“ zu wirken. Der Eisenbahnwagen war das Originalmodell des Gemäldes „Der Bahnhof von Perpignan“ (Salvador Dali, 1965), welches heute das Prunkstück des Museums Ludwig in Köln darstellt. In Viechtach wird das kulturelle Fuhrwerk den zahlreichen Besuchern kostenlos eine Sammlung von Lithographien und bedeutungsvollen Reproduktionen des Salvador Dali vorstellen. Im Eingang des Alten Rathauses steht außerdem ein riesiges Replik (406 X 295 cm) des grandiosen Gemäldes von 1965. Die IPax2010 in Viechtach wird ein Fest der anspruchsvollen Kultur und bietet einen aufregenden Einblick in den Zauber der imaginären Kunst.

3. Juni 2010
Roger M. Erasmy, Begründer der Bewegung “Dalis Erben”

 
 
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