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Investition in den Nachwuchs

Autor: klingele1920 | Erstellt am: 22.09.2011 | Gelesen: 303
Kategorie: Beruf - Bildung & Karriere | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Werksübergreifendes Ausbildungsevent bei Klingele

Auszubildende, Studenten mit Geschäfts- und Werkleitung  in Weener
Auszubildende, Studenten mit Geschäfts- und Werkleitung in Weener

Weener/Remshalden, September 2011 – Die Klingele Papierwerke bieten seit Jahren rund 85 jungen Menschen die Möglichkeit einer Ausbildung auf hohem Niveau in ihren Wellpappenwerken, der Papierfabrik oder dem unternehmenseigenen Heizkraftwerk in Deutschland an. Das entspricht einer durchschnittlichen Ausbildungsquote von etwa 7 %. „Als Familienunternehmen sind wir damit ein wichtiger Arbeitgeber in der jeweiligen Region unserer Standorte", berichtet Dr. Jan Klingele, Geschäftsführender Gesellschafter von Klingele, stolz. Zurzeit wird der Nachwuchs in 10 verschiedenen kaufmännischen (Industrie- und Bürokaufleute) und gewerblichen Berufen (Papier- oder Packmitteltechnologen, Industriemechaniker, Mechatroniker, Energieanlagenelektroniker, u. a) auf die Herausforderungen des Arbeitslebens vorbereitet. Zusätzlich kann in Zusammenarbeit mit der Dualen Hochschule Karlsruhe ein berufsbegleitendes Studium in Studiengang Papiertechnik absolviert werden.

Über den Tellerrand schauen

Die Berufseinsteiger erwartet bei Klingele eine qualifizierte, praxisorientierte und umfangreiche Ausbildung. Fünf Ausbildungskoordinatoren vor Ort in jedem Klingele-Werk begleiten den Ausbildungsweg und betreuen den Nachwuchs. Zusätzlich werden die Neulinge von „alten" Auszubildenden tatkräftig unterstützt und mit den entsprechenden Arbeitsabläufen und -prozessen oder auch den Eigenheiten der jeweiligen Standorte vertraut gemacht. In bereichsübergreifenden Projekten lernen die Auszubildenden nicht nur berufsspezifische sondern auch angrenzende Arbeitsgebiete kennen. So wird in dem Projekt „Ein Auftrag bei Klingele" der gesamte Ablauf – vom Papiereinkauf über die Verarbeitung zur Wellpappe bzw. zur Wellpappenverpackung bis zur Auslieferung der fertigen Verpackung zum Kunden – analysiert und abgearbeitet. Dabei wird über den Tellerrand geschaut: Die kaufmännischen lernen die Bereiche der gewerblichen Azubis kennen und umgekehrt. „Das schafft Identifikation mit dem Produkt, Klarheit über alle Unternehmensabläufe und vor allem auch Verständnis für die Anforderungen in den anderen Bereichen", so Julia Guglhör, Ausbildungskoordinatorin im Wellpappenwerk Grunbach.

Spaß im Beruf

Nicht nur der Ernst sondern auch Spaß gehört bei Klingele mit zum (Berufs-)leben. Auf Wunsch der Auszubildenden wurde eine Fahrt zu einigen der wichtigsten Plätze in der (Klingele)Welt organisiert. Gestartet wurde im Südwesten am Standort Remshalden (bei Stuttgart) über Hilpoltstein (bei Nürnberg), Werne (bei Dortmund) und Delmenhorst (bei Bremen) bis nach Weener (bei Leer/Ostfriesland). Dabei lernte der gesamte Nachwuchs zusammen mit den Ausbildungskoordinatoren die Papierfabrik Weener sowie das Heizkraftwerk Weener Energie kennen. Die Auszubildenden stellten sich gegenseitig ihre eigenen Werke vor. Ein gemeinsames Abendessen mit der Geschäftsführung und den Werkleitern sowie diverse Freizeitaktivitäten rundeten den 3-Tages-Ausflug ab. „Solche Aktionen schweißen zusammen. Man lernt sowohl seinen Arbeitgeber als auch die anderen Azubis besser kennen, die man sonst nie zu Gesicht bekommen würde", meint Hanna Huisinga, Auszubildende der Papierfabrik Weener. Das positive Feedback der jungen Leute auf das Event bestärkt die Organisationsverantwortlichen darin, ihre gesamtheitliche Ausbildungsstrategie weiter zu forcieren.

 
 
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