Neben dem richtigen Datentarif, ist es auch wichtig die richtige Hardware zu besitzen. Etabliert haben sich hier in den letzten Jahren die
Internet Sticks. Vom optischen Erscheinungsbild her, sind diese Sticks mit den bekannten USB Sticks vergleichbar. Allerdings ist die Funktionsweise der Internet Sticks eine komplett andere. Während USB Sticks dafür geschaffen wurden um Daten schnell zu speichern und auf leichte Art und Weise zu transportieren, eignen sich
Internet Sticks dazu sich mit dem mobilen Internet zu verbinden.
Die Installation sowie die Funktionsweise sind dabei denkbar einfach. Die SIM Karte vom Provider wird in den Kartenschacht des Sticks geschoben. Anschließend wird der Stick über USB mit dem Computer verbunden. Innerhalb von wenigen Sekunden erkennt der Computer die neu angeschlossene Hardware und beginnt mit der Installation der benötigten Treiber sowie der Verbindungssoftware. Besonders praktisch dabei ist, dass alle benötigten Daten sich bereits auf dem Stick befinden. Somit muss keine Extra-CD mitgeführt werden. Eine Installation an einem anderen PC ist somit ohne Probleme möglich. Nachdem die Treiber und die Software installiert wurden, kann die Software gestartet werden.
Das Programm fragt die persönliche Identifikationsnummer ab, welche dem Nutzer vom Provider mitgeteilt wurde. Erfolgte diese Eingabe korrekt, beginnt das Programm mit der Netzsuche. Wurde in verfügbares Netz gefunden, informiert die Software über die Signalstärke sowie über die Verbindungsart. Zur Auswahl stehen GPRS,
UMTS und HSDPA. Steht lediglich ein GPRS Signal zur Verfügung kann mit einer Geschwindigkeit von maximal 56 Kbit/s im Internet gesurft werden. Steht wiederum
HSDPA zur Verfügung, so kann mit einer Geschwindigkeit von bis zu 7,2 Mbit/s im Internet gesurft werden.
Torsten Heinsius