Wer sich mobil mit dem Internet verbinden möchte, hat dazu in Deutschland zwei verschiedene Möglichkeiten. Die erste Möglichkeit ist die Verbindung mit dem Mobiltelefon. Dabei muss der Nutzer jedoch darauf achten, dass das Mobiltelefon auch den Datenstandard UMTS unterstützt. Sollte dies nicht der Fall sein, so kann lediglich mit einer Geschwindigkeit von maximal 56 Kbit/s im Internet gesurft werden. Wenn das Mobiltelefon den Datenturbo HSDPA unterstützt, so kann im Download sogar eine Geschwindigkeit von bis zu 7,2 Mbit/s erreicht werden. Ganz wichtig ist jedoch, dass das Mobiltelefon auch einen HTML Browser an Bord hat. Wenn dies nicht der Fall sein sollte, so kann der Browser häufig extra herunter geladen werden. Wer jedoch mit dem Computer das mobile Internet erkunden möchte, benötigt dafür einen Internet Stick.
Der
Internet Stick oder auch USB Stick ist auf den ersten Blick mit einem USB Stick verwechselbar. Allerdings wurde der Internet Stick nicht dafür geschaffen, dass Daten schnell gespeichert und transportiert werden können, sondern dass sich mobil mit dem Internet verbunden werden kann. Die Funktionsweise ist dabei denkbar einfach. Der Internet Stick wird über USB mit dem PC verbunden. Der PC erkennt innerhalb von wenigen Sekunden die neu angeschlossene Hardware und beginnt mit der Installation der Daten. Nachdem die Treiber und die Verbindungssoftware erfolgreich installiert wurden, kann die Verbindungssoftware gestartet werden. Der Nutzer wird nun aufgefordert, seine PIN einzugeben. Erfolgte diese Eingabe korrekt, so verbindet sich die Software mit einem verfügbaren UMTS Netz. Anschließend kann im Download eine Geschwindigkeit von bis zu 7,2 Mbit/s erreicht werden.
Christopher Heinsius