Im Qualitätsmanagement unterscheidet man zwischen internen und externen Audits. Interne Audits werden vom eigenen Mitarbeiter (interner QMB) ausgeführt, externe werden entweder im Rahmen einer Zertifizierung oder aber im Rahmen einer freiwilligen Begutachtung durch einen damit beauftragten Externen (z.B.: DEKRA; TÜV, etc.) durchgeführt.
Die Planung und Durchführung von internen Audits, ist Aufgabe der/des internen QMB`s. Für einige QMB`S (Qualitätsmanagementbeauftragten) sind interne Audits eine lästige Pflicht, viele Mitarbeiter sehen darin eine Art Verhör. Richtig durchgeführt und angewendet können Audits aber eine sehr gute Hilfestellung bei der kontinuierlichen Verbesserung (KVP) sein.
Die meisten Mitarbeiter fühlen sich in einer Audit-Situation häufig unwohl und haben Angst davor, dass in ihrem Bereich Fehler aufgedeckt werden. Ziel des internen Audits ist es, durch die Analyse bestehender Arbeitsabläufe und Organisationsstrukturen Verbesserungspotentiale zu erkennen. Nutzen Sie interne Audits nicht, um Fehler bei Ihren Mitarbeitern herauszufinden und sie im Nachhinein abzustrafen. Solch eine Vorgehensweise zerstört eine positive Einstellung zum Qualitätsmanagement. In regelmäßigen Abständen durchgeführte interne Audits stellen eine systematische und unabhängige Untersuchung dar, um festzustellen, ob Tätigkeiten und Ergebnisse den festgelegten Methoden und Standards noch entsprechen.
Tipp: Die Befragung (interne Audit) sollten Sie während der Arbeitszeit durchführen, damit den Mitarbeitern keine zusätzliche Belastung (Überstunden) entsteht.