Merkmal des Urlogos
Einst eine Banane mit Walflossen und jetzt eine Banane mit Schottenrock, zieren das Logo des Poeten Logs, darunter das Wort „Kartoffelzebra".
In der Kunstszene nennt man das am ehesten „Dada" oder dadaistische Kunst. Es zeigt, dass in diesem Blog viel Stilfreiheit herrscht, sofern der Inhalt nicht rechtsverletzend oder beleidigend ist. Die Sammlung poetischer Werke von Liebesgedichten, Trostgedichten bis Kurzgeschichten, wird ständig vom Dichter des Blogs, dem so genannten Dlogger, erweitert. Die Antwort-Gedichte werden von Besuchern und Freunden gegeben. Als Antwort wird verstanden, was anderen Onlinepoeten, also den Blogbesuchern, einfällt nach dem Lesen eines Werkes, ähnlich den Comments bei normalen Logs.
Obwohl immer wieder alle Arten von Reimen in kunstvoller Form eingesetzt werden, verzichten andere poetische Stile wieder komplett darauf. Das Wichtigste ist, das Herz zu öffnen, Gedanken auszudrücken, Fragen aufzuwerfen. Man kann natürlich auch auf normale Weise plaudern, doch das Dichten, das Spiel mit den Worten erlaubt soviel mehr im Ausdruck. Die im Dichtalog geäußerten Gedanken, sollten keinesfalls einen Kompromiss mit den Reimen oder der Phonetik machen müssen, eher sollte delche als Unterstürzung für den Ausdruck dienen.
Die Natter, die Dampfmaschine und das Gedicht im Gedicht. Oh, natürlich stecken in den Werken, des Künstlers mit dem schrecklichste Künstlername, auch einige Besonderheiten. Die sich durch mehrer Gedichte und Kurzgeschichten zeihenden Symbolfiguren wie zum Beispiel die Natter, die Welt der Grade oder eine traurige Dampfmaschine in einer Art einsamer Parallelwelt haben durch die Interaktion schon a Leben gewonnen. Ungewohnt mag auch das Gedicht im Gedicht, ähnlich dem Film im Film beim Film, sein. Ein Beispiel dazu ist das Werk „
Das Liebesgedicht und die Kurzgeschichte". Der Künstler spricht auch von einer neuen Stilerweiterung, in der die Interaktion der Dichtaloge zum einen, und eine Neuromeditation des Dichters zum anderen, als Muse gelten. Von dieser eigenartigen Muse wird ein neuer Stil inspiriert werden. Auch kommen immer mehr, neben den reinen Wortgebäuden, Videos und Animationen dazu um mit den zusätzlichen episodischen, symbolischen und sensorischen Mitteln die Botschaftsgenauigkeit und Möglichkeiten des Ausdrucks zu erweitern.
Paul Schauer