Marketingcontrolling braucht Wissensmanagement
Marketingcontrolling und Intellektuelles Kapital zählen zu den sehr individuellen Eigenheiten eines Unternehmens. Auf den ersten Blick scheinen zwar beide Treiber für den Markterfolg nur wenig miteinander zu tun haben. Trotz dieses ersten Eindrucks besteht zwischen ihnen aber eine Fülle von Wirkungsbeziehungen.Es sollte versucht werden, Faktoren näher zu beleuchten und auf den Grund zu gehen, die einen Einfluss zwischen immateriellem Kapital und Marketingcontrolling eines Unternehmens ausüben können. Eine zentrale Rolle spielen dabei Konzepte der Wissensbilanz. Denn wenn es stimmt, dass das Management der sogenannten „weichen" Faktoren seine Zukunft erst noch vor sich hat, so rücken damit auch wissensintensive Sachverhalte stärker in das Marketing-Blickfeld, die langfristig und nachhaltig Erfolg oder Misserfolg eines Unternehmens beeinflussen können. Vgl. Becker, Jörg: Marketingcontrolling und Intellektuelles Kapital, ISBN 9783837071320. Hierbei behandelte Punkte sind:
Geschäftsumfeld des Intellektuellen Kapitals, Marktprozesse im Blickfeld, Individuelle Marktfaktoren identifizieren, Wissensbilanz-Methodik integrieren, Definition und Beschreibung Prozessfaktoren, Definition und Beschreibung Erfolgsfaktoren, Intellektuelles Kapital im Blickfeld, Definition und Beschreibung Humankapital, Definition und Beschreibung Strukturkapital, Definition und Beschreibung Beziehungskapital, Fragen bewerten und begründen, Grundsätzliche Wissensbilanz-Bewertungsmethode, Beispiel-Bewertung für Prozessfaktoren, Beispiel-Bewertung für Erfolgsfaktoren, Beispiel-Bewertung für Humankapital, Beispiel-Bewertung für Strukturkapital, Beispiel-Bewertung für Beziehungskapital, Erweiterung Faktoren-Profile mit QQS-Portfolios, Gesamt-Überblick der fiktiven Beispiel-Bewertungen, Beispiel-Portfolios für Prozessfaktoren, Beispiel-Portfolios für Erfolgsfaktoren, Beispiel-Portfolios für Humankapital, Beispiel-Portfolios für Strukturkapital, Beispiel-Portfolios für Beziehungskapital und Ausblick. Vgl. Becker, Jörg: Marketingcontrolling und Intellektuelles Kapital, ISBN 9783837071320.
Dabei ist die Wissensbilanz eine zentrale Studie, die eine ganzheitlich ausgerichtete Positionsbestimmung in einer zunehmend wissensorientiert ausgerichteten Wirtschaftswelt erlaubt. Die Wissensbilanz ist ein Instrument, mit dessen Hilfe Unternehmen eine Schärfung ihres Profils (sowohl in der Breite als auch in der Tiefe der Darstellung) im Wettbewerb um Märkte bewirken können. Die Wissensbilanz funktioniert als 360-Grad-Radarschirm für verschiedene Beobachtungszwecke und -ebenen, mit dem insbesondere auch „weiche" Einflussfaktoren umfassend identifiziert, differenziert abgebildet sowie systematisch bewertet werden können. Aus den Ergebnissen der Wissensbilanz (beispielsweise einem Potenzial-Portfolio) kann das Management für sich fundierte, abstimmungsfähige Maßnahmen- und Handlungsempfehlungen ableiten.
Jörg Becker
www.beckinfo.de