imap Institut
Durch die unklare Datenlage bei der Erfassung von Migraten entsteht ein verzerrtes Bild der Situation in Deutschland. Das Integrationsmonitoring hilft dabei Fortschritte und Schwächen aufzudecken und ist der Ausgangspunkt einer erfolgreichen Integrationsarbeit.Worte wie Integration und interkulturelle Kompetenzen tauchen seit einiger Zeit auf der Tagesordnung in Kommunen und Städten auf. Bereits heute hat mehr als ein Fünftel der in Deutschland lebenden Menschen einen Migrationshintergrund. Dieser Anteil wird in den nächsten Jahren weiter ansteigen. Die Integrationsarbeit nimmt deshalb einen wichtigen Teil der Kommunalpolitik in Anspruch. Jedoch gibt es weder auf Bundes– noch auf Landes- oder Kommunalebene eine einheitliche Datenlage. Seit 2008 beschäftigt sich deshalb eine Arbeitsgruppe der Länder mit diesem Thema, um den Missstand zu beheben. Unter der Leitung der Länder Berlin und Nordrhein-Westfalen wird ein Konzept zu einem bundesweiten Integrationsmonitoring ausgearbeitet. Mit Hilfe des Integrationsmonitorings können die Fortschritte und Verzögerungen innerhalb des Integrationsprozesses festgestellt und Aussagen über die strukturelle Integration getroffen werden.
Neben den Bundesbemühungen gibt es immer wieder vereinzelte Versuche diese Lücke zu schließen. Zum Beispiel wurde 2008 ein Integrationsmonitoring in der Stadt Aachen und im Zuge einer Integrationsstudie in Frankfurt am Main durchgeführt. 2009 erstellte das Institut für Bevölkerung und Entwicklung in Berlin einen „Index zur Messung von Integration".
Das imap Institut bietet in diesem Zusammenhang die Erstellung eines Integrationsmonitorings für Ihre Kommune an. Dabei wird ein passgenaues Indikatorensystem für Ihre Kommune ausgearbeitet und in einem Monitoringworkshop werden die relevanten Akteure zur gemeinsamen Erarbeitung eines Konzepts eingeladen. Nach der Datenerhebung und -analyse erstellt das imap Institut Handlungsempfehlungen und stellt eine Monitoring- Software zur Verfügung, um eine nachhaltige Beobachtung sicher zu stellen.