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Insomnie - Ein-und Durchschlafstörungen

Autor: schlafschule | Erstellt am: 11.09.2011 | Gelesen: 519
Kategorie: Gesundheit - Medizin & Chirurgie | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Schlafschule Neckartal gründet Selbsthilfegruppe für Insomnie-Betroffene

Schlafberater Gerd Wachter
Schlafberater Gerd Wachter
Zu Beginn möchte ich Ihnen mal - mit ein paar beeindruckenden Zahlen – zeigen, wie wichtig die rechtzeitige Erkennung und Behandlung von Schlafproblemen ist!

26% der Bevölkerung klagt bereits über Einschlaf- und Durchschlafstörungen! 21% davon leiden bereits unter chronischen Schlafstörungen! Studien haben gezeigt, dass bis zu 70% der Menschen, die an Schlaflosigkeit leiden, keinen Arzt zu Rate ziehen. Eine europäische Studie zeigt, dass bis zu 40% von Schlaflosigkeit Betroffene absolutnichts dagegen unternehmen. Mehr als 50 % der Arbeitsunfälle sind auf Müdigkeit zurückzuführen, ebenso etwa 45% der Autounfälle!

Auch große Katastrophen, wie z.B. der fatale AKW-Reaktorunfall in Tschernobyl,oder das Tankerunglück der Exxon Valdez sind teilweise auf Müdigkeit zurückzuführen. Dabei darf nicht vergessen werden, dass auch die volkswirtschaftliche Kostenbelastung durch diese Ereignisse enorm ist. Rechnet man zu diesen Kosten die so genannten «indirekten» Kosten hinzu, also diejenigen, einer medizinischen Behandlung von Schlaflosigkeit, so entstehen Summen in Milliardenhöhe!

Manche träumen beim Schlafen. Doch sehr viele träumen vom Schlafen. Von allen Schlafstörungen kommen Insomnien am häufigsten vor. Sehr viele Menschen können abends nicht problemlos einschlafen, oder nachts nicht durchschlafen. Egal was sie unternehmen, der so sehr gewünschte Schlummer will und will sich nicht einstellen!

Insomnie wirkt sich zum einen auf den Schlaf in der Nacht aus, zum anderen Beeinträchtigt sie den Wachzustand am Tage. Wer zu wenig Schlaf bekommt, der gibt seinem Körper und Gehirn keine Möglichkeit, sich zu regenerieren. Darum führt Insomnie zu Tagesmüdigkeit und Konzentrationsstörungen. Die Betroffenen sind nervös, gereizt und fühlen sich oft überfordert.

Wird chronische Insomnie nicht behandelt, ist eine anhaltende Beeinträchtigung die Folge. Die Tagesmüdigkeit und die Leistungseinschränkungen können auf Dauer bestehen bleiben. Betroffene unterliegen einem erhöhten Unfallrisiko im Straßenverkehr sowie bei der Arbeit und leiden überdies häufig an Begleiterkrankungen wie Depressionen.

Schlafmangel verursacht führt aber auch zu Gesundheitsschäden. Schon eine Woche Schlafentzug führt bei Betroffenen zu erheblichen Veränderungen des Zuckerstoffwechsels und des Cortison-Spiegels im Blut. Deshalb möchte ich mit der Schlafschule Neckartal eine Selbsthilfegruppe für Insomnie-Betroffene ins Leben rufen. So können durch rechtzeitig eingeleitete Präventiv-Maßnahmen langfristig die Kosten im Gesundheitswesen gesenkt werden! In der Schlafschule möchte ich den Betroffenen vermitteln, dass man den Teufelskreis der Chronifizierung von Schlafproblemen, nicht wehrlos hinnehmen muss.

Die wichtigste Voraussetzung für ein erfülltes, erfolgreiches Leben ist und bleibt Ihre Gesundheit. Die wichtigste Voraussetzung für Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden und Lebensqualität ist wiederum der gesunde und erholsame Schlaf. Dass der Schlaf einen immensen Einfluss auf unser tägliches Leben hat, wissen alle, die mal ein paar Nächte hintereinander schlecht geschlafen haben.

Ich würde viel dafür geben - wenn ich wenigstens eine Nacht lang - einmal wieder so richtig gut durchschlafen könnte".

Diesen Satz hört man leider immer öfter. Oder: „Wie soll ich den nächsten Tag schaffen, wenn ich nicht ausgeschlafen bin?"

Diese Gedanken lösen unmittelbar negative Gefühle aus. Die Verselbständigung einer Schlafstörung bzw. der Teufelskreislauf, der immer wieder zu schlafgestörten Nächten führt, setzt sich aus verschiedenen psychologischen und physiologischen ( körperlichen) Faktoren zusammen. Aufgrund der Erfahrung mit den Qualen schlafloser Nächte stellt sich bei den Betroffenen automatisch der Gedanke ein: "Wie wird die Nacht werden? Hoffentlich kann ich schlafen."

Bewusst oder unbewusst sind mit diesem Gedanken gedachte Konsequenzen verbunden: Ich werde wieder stundenlang wach liegen, grübeln, mich quälen. Schlafstörungen sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen, denn man weiß, dass gelegentliche Schlaflosigkeit unbehandelt leicht chronisch werden kann.

Wird Schlaflosigkeit immer richtig behandelt?

Leider hat man festgestellt, dass oft schon der erste Schritt zu einer richtigen Behandlung – nämlich die Diagnose – nicht zufriedenstellend verläuft. Das liegt vorrangig nicht an den Medizinern, sondern an den Betroffenen selbst. Schlaflosigkeit und Schlafprobleme sind immer noch ein Thema, das nicht als wichtig genug eingestuft wird. In unserer Gesellschaft spricht man einfach nicht über Schlafprobleme. Es wird schlicht und ergreifend nicht als medizinisches Problem angesehen! Also, muss man es auch nicht beim Arzt erwähnen.

Die einzelnen Ursachen für eine Insomnie sind sehr vielfältig. So können beispielsweise organische, psychische oder physische Ursachen haben. Oder sie sind auf Umweltfaktoren oder den Lebensstil zurückzuführen.

Psychologische Faktoren sind z.B.:
Scheinbar unlösbarer Probleme am Arbeitsplatz oder in der Familie, die Schlaf behindernde Gedanken auslösen können. Aber auch alltägliche Gewohnheiten können sich negativ auf den Schlaf auswirken. Darüber hinaus können viele gebräuchliche Medikamente, zum Beispiel gegen Erkältungen sowie zur Gewichtsabnahme, zu Schlafstörungen führen.

Auch Alkohol macht den Schlaf während der Nacht störanfälliger, wenn auch der Einschlafprozess dadurch beschleunigt werden kann. Menschen, die einen unregelmäßigen Schlafrhythmus haben, wie Schichtarbeiter und Berufstätige, die am Wochenende länger als unter der Woche arbeiten, sind besonders anfällig für Schlafprobleme.

Zudem gilt:
Je mehr sich jemand um einen erholsamen Schlaf in der Nacht bemüht, desto mehr wird die Wachheit gesteigert und das Einschlafen erschwert. Davon betroffen sind in erster Linie Menschen, die sich auf Grund von Schlafproblemen oft Sorgen über die Einschränkung ihrer Leistungsfähigkeit am Tage machen. Dabei besteht dann die Gefahr einer „erlernten Insomnie", wobei jegliche Handlungen, die mit dem Zubettgehen zusammenhängen, wie das Ankleiden des Pyjamas oder das Ausschalten des Lichts, wie ein Impuls zum Wachbleiben wirken. Die erlernte Insomnie wird meist durch eine Belastungssituation hervorgerufen und verselbstständigt sich mit der Zeit. So können Konflikte am Arbeitsplatz, Prüfungen oder Beziehungsprobleme kurzfristig die körperliche, psychische und emotionale Erregung erhöhen. Diese innere Anspannung beeinträchtigt die Schlafkontinuität und die Schlaftiefe.

Der Betroffene nimmt den Schlafmangel wahr und beginnt, je länger die Symptome bestehen bleiben, sich mehr und mehr um den Schlaf zu sorgen. Dieser Fokus auf das Schlafproblem und die Angst vor den Konsequenzen verursachen erneut eine Anspannung und körperlichen Stress, was das Schlafproblem zusätzlich verschärft. verursachen erneut eine Anspannung und körperlichen Stress, was das Schlafproblem zusätzlich verschärft. Die auslösende Ursache kann längst keine Rolle mehr spielen, der Konflikt ist gelöst und die Prüfung bestanden, doch das Schlafproblem bleibt bestehen. Es hat sich verselbstständigt. Dieser Prozess entspricht einem Teufelskreis, bei dem sich die Wahrnehmung der Betroffenen zunehmend verengt.Der fehlende bzw. nicht zufrieden stellende Schlaf wird zum zentralen Thema im Alltag der Betroffenen. Die Angst vor einer schlechten Nacht und Leistungseinbußen am darauf folgenden Tag führen zu einer inneren Anspannung, die den Schlaf erschwert und die Betroffenen folglich in ihrer Angst bestätigt, sich Sorgen machen zu müssen. Der Schlaf wird zunehmend zum Gradmesser von Wohlbefinden, Leistungsfähigkeit und Gesundheit. Die betroffene Person erlebt einen Kontrollverlust. Der Körper lernt, sich beim Zubettgehen automatisch anzuspannen anstatt sich zu entspannen. Damit findet ein unbewusster und unerwünschter Lernprozess statt: Die Schafstörung wird zur Gewohnheit.

Umweltfaktoren sind:
Von außen einwirkende Faktoren, wie Lärmbelästigung, Raumtemperatur, Licht und das Bett selbst, können den Schlaf erheblich beeinträchtigen. Diese Faktoren können Betroffene in der Schlafschule Neckartal analysieren lassen und gezielt Abhilfe schaffen. Diese Maßnahmen sind rein präventiv und ersetzen nicht den Arztbesuch, der bei organischen Ursachen von Nöten ist.

Von einer sekundären Insomnie spricht man, wenn die Schlafstörungen auf andere gesundheitliche Probleme zurückzuführen sind wie etwa: Körperliche Leiden, oder Schmerzen aller Art und die lebensgefährliche Schlafapnoe. Diese müssen auf jeden Fall von einem Arzt behandelt werden!

Der Schlaf wird also von vielen äußeren und körperbiologischen Einflüssen gesteuert. Entsprechend können Schlafstörungen ganz unterschiedliche Ursachen haben, und nur die wenigsten Menschen schlafen jede Nacht gleich gut. Sie brauchen also keinesfalls beunruhigt sein, wenn Ihr Nachtschlaf ab und zu nicht so ist, wie Sie sich es wünschen. Insgesamt ist ein erholsamer, gesunder Schlaf aber ganz entscheidend für unsere Gesundheit und Lebensqualität– und eine der besten, einfachsten und angenehmsten "Wohlfühl-Behandlungen", die wir uns jeden Tag gönnen können und sollten. Eine kurzzeitige Schlaflosigkeit kann eventuell mit pflanzlichen Einschlafmitteln behandelt werden oder erfordert unter Umständen überhaupt keine Behandlung.

Die nicht-medikamentöse Behandlung belegt aufgrund wissenschaftlicher Ergebnisse gegenwärtig den ersten Platz in der Wirksamkeit und Nachhaltigkeit unter den möglichen Behandlungsformen chronischer Insomnien.

Und das lernen Sie in der Schlafschule Neckartal:
  • Analyse des Schlafverhaltens
  • Bearbeiten ungünstiger schlafbezogener Gedanken und Erwartungen
  • Es werden Schlafhygienische Regeln eingeübt
  • Tagesablauf wird strukturiert
  • Die Schlafumgebung verbessert
  • Maßnahmen gegen Stress unternommen
  • Gesunder Schlaf wird trainiert
  • Entspannungstechniken erlernt

Wenn Sie also Ihre Schlafqualität verbessern möchten, Ihre Lebensqualität erhöhen wollen, warten Sie nicht länger und melden Sie sich bei der Schlafschule Neckartal zu einem Seminar an.

Ihr Erfolg: Eine bessere Zukunft mit einer optimalen Schlaf- und Lebensqualität. Sie können so viel für einen gesunden Schlaf tun!

Schlafschule Neckartal
Gerd Wachter
Hainbrunner Str. 47
69434 Hirschhorn

Tel: 06272-922802
mail: info@schlafschule-neckartal.de
www.wohndesign-wachter.com

 
 
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