Hexenverbrennung - Bild: cb
Autor und Regisseur Robert Schnöll widmet sein Stück 'Des Teufels Buhlschaft' der erbarmlungslosen Realität der Hexenverfolgung in Mitteleuropa. Die Handlung ist ein typisches Beispiel für die zahlreichen Schicksale junger Frauen, welche der Inquisition zum Opfer fielen. Es geht um die junge Elisabeth (Lilith Zikofsky), welche von einer selbst inVerdacht geratenen Witwe (Karina Schiewietz) der Hexerei bezichtigt und von der Inquisition angeklagt wird.
Auslöser war ein Handel des Lehnsherrn Guntram (Martin Strele) mit dem Inquisitor Heinrich von Meersburg (Jürgen Bauer), um durch die Abschreckung der Hexenverfolgung drohende Unruhen zu verhindern, welche dem verarmten Land Guntrams bevorzustehen scheinen.
Trotz der Warnungen seines Beraters Odilo (Maik Strele), beschwört Guntram die Hexenjagd in seinem Land - einen „Stein, welcher nicht mehr aufzuhalten ist, sobald er erst rollt!"
'Des Teufels Buhlschaft' ist ein Stück über falsche Entscheidungen, Reue und Verrat – real und kompromisslos dargestellt in einer Geschichte, welche kein Happy End erfahren kann. Eine Aufführung, welche mit seinen Spezialeffekten und glaubwürdigen Charakteren nicht nur Begeisterung hervorruft, sondern ebenso zum Nachdenken über diese finstere Vergangenheit anregt.
Am 11. und 12. Juni lädt Commedia Horribile alle Besucher herzlich zur Aufführung auf Burg Veldenstein in Neuhaus a. d. Pegnitz ein, welche sowohl Liebhabern mittelalterlicher Abenteuer, als auch dem geschichtlich interessierten Publikum gerecht werden wird. Einlass ist an beiden Tagen um jeweils 18:00 Uhr. Das Stück spielt täglich von 21:00 Uhr bis ca. 23:00 Uhr.
Die Karten sind im Vorverkauf bei Commedia Horribile (www.commedia-horribile.de) zu erwerben oder direkt zum Einlass an der Abendkasse.