AIDA macht es vor – die Reederei aus Rostock hat pünktlich zum Verkaufsstart des I-Pads eine interaktive iPad App auf den Markt gebracht. Kostenfrei zum Download für alle. Nun können stolze iPad-Besitzer die aktuelle Schiffsposition ihres Lieblingsschiffes auf einer animierten Google Map verfolgen. Und per Fingertip virtuell durch die Kabinen und Sonnendecks schlendern. Damit spielt AIDA ganz vorne in der Liga der Reedereien, die im Social Web die Nase vorn haben. Neben dem iPad Touch setzt AIDA auf facebook, you tube, twitter und iPhone Apps.
Doch wie sieht es mit den anderen großen Reedereien aus. Mithalten kann da nur TUI Cruises mit „
Mein Schiff". Die Reederei machte schon vom Start weg mit innovativen Marketing-Konzepten, wie dem Video-Blog, auf sich aufmerksam. Auch hier werden die Plattformen twitter, facebook, you tube sowie Apps für iPhone und iPod Touch bespielt. Aber auch die amerikanischen Reedereien, wie Royal Caribbean und Celebrity Cruises, tummeln sich mit twitter, facebook und you tube auf dem Social-Markt des Internets. Princess Cruises ist immerhin noch mit facebook und twitter vertreten.
Die Norwegian Cruise Line und MSC erscheinen bei facebook, haben aber keinen Link von ihrer Website gesetzt. Hapag Lloyd Kreuzfahrten besitzt gar keinen facebook Eintrag.
Fazit: Unter den Reedereien haben die deutschen und die amerikanischen Reedereien in Sachen Social Web die Nase vorn. Hier finden Marketingexperten Raum für neue Ideen und Konzepte. Die übrigen großen europäischen Reedereien setzen dagegen auf klassische Konzepte. Doch egal wie und womit – das Erlebnis Kreuzfahrt bleibt auf jeden Fall einzigartig.
Kirstin von Geyso-Hagelberg