Wichtige Zukunftsfelder
Beim Erkennen von Innovationen muss Technik von morgen bewertet werden. Hierbei können sich unter Umständen erhebliche Einschätzungsdifferenzen ergeben. In jedem Fall sind schnellere und effizientere Innovationsprozesse eine zentrale Stellgröße für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit.Die Fraunhofer-Gesellschaft versteht unter Leit-Innovationen nicht einzelne revolutionäre Erfindungen, sondern wichtige Zukunftsfelder. Das sind meist sehr junge Forschungsgebiete, in den sich -ausgelöst von technologischen Durchbrüchen- vielfältige Pro-dukt- und Verfahrensinnovationen anbahnen. Für den Standort Deutschland bedeutsam werden genannt: Ambient Intelligence - elektronische Assistenz, Polytronik - Displays und Chips aus Kunststoff, Digitale Medizin, Beschleunigte Medikamententwicklung, Intuitive Mensch-Maschine Kooperation, Integrative Produktion - Schneller zum Produkt, Erfolgsfaktor Logistik, Adaptive Strukturen, Prozesse und Produkte rechnen, Universelles Werkzeug der Photonik. Eine breite Palette von weiteren Maßnahmen im Konzept der Wissensbilanz wird behandelt bei Becker, Jörg: Wissensbilanz und Geschäftsplanung, ISBN 9783837075649.
Vor dem Hintergrund der Grundsatzfrage: Wie eignet sich die Idee für unsere Entwicklung ? stellen sich zahlreiche Einzelfragen wie beispielsweise: ist entsprechende Erfahrung vorhanden ? ist Kapazität vorhanden ? wie sieht es patentrechtlich aus ? wie viel Zeit wird benötigt ? wie hoch sind die Kosten ? Wie eignet sich die Idee für unsere Beschaffung: sind Rohmaterial und Teile verfügbar ? sind die erforderlichen Betriebsmittel vorhanden ? gibt es ausreichend qualifiziertes Personal ? welche Dienstleistungen sind zu erbringen? Wie eignet sich die Idee für unsere Produktion: sind Maschinen und Werkstoffe vorhanden ? kann die erforderliche Qualität sichergestellt werden ? welche Energie-, Umweltprobleme u.ä. können auftreten ? Wie eignet sich die Idee für unseren Vertrieb: ist die benötigte Kompetenz vorhanden ? liegen entsprechende Erfahrungen vor ? ist der Vertrieb für das neue Produkt glaubwürdig ? wie sind die Beziehungen zu potenziellen Abnehmern ? Wie eignet sich die Idee für den Markt: welches Marktvolumen kann erreicht werden ? wie ist das Potenzial des Marktes/Segmentes ? Welche Preispolitik ist realisierbar ? welche Störmöglichkeiten hat die Konkurrenz ? wie konjunkturabhängig ist die Idee ? wie hoch ist der Innovationsvorsprung ? wie schnell kann die Konkurrenz nachziehen ? welche gesetzlichen Bestimmungen könnten berührt werden ? welchen Lebenszyklus kann das Produkt haben ? Wie ist die Idee wirtschaftlich geeignet: welchen Umsatz kann das neue Produkt bringen ? wie hoch ist der Kapitalbedarf ? wie hoch ist der Deckungsbeitrag ? wie ist die Amortisationszeit ? Eine breite Palette von weiteren Maßnahmen im Konzept der Wissensbilanz wird behandelt bei Becker, Jörg: Wissensbilanz und Geschäftsplanung, ISBN 9783837075649.
Dabei ist der Cash Flow ein Maß für die Selbstfinanzierungskraft des Unternehmens. Als Differenz zwischen den laufenden betriebsbedingten Ein- und Auszahlungen ist dieser Wert sowohl maßgeblich für die Unternehmensführung selbst als auch für eine Bewertung seitens der Banken. Während die zahlungswirksamen Komponenten des Cash Flow wie Personal- und Materialkosten, Kostensteuern, betriebsbedingte Fremdkapitalzinsen meist nur kleineren Schwankungen unterliegen, verhält sich der generierte Umsatz -da direkt vom Markt beeinflusst- eher dynamisch. Insofern konzentriert sich die Planung auf den dynamischen Teil, d.h. die in das Unternehmen hereinfließenden Mittel, d.h. den Cash Inflow.
Jörg Becker
www.beckinfo.de