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Initiative Herren-Unterhemd - oder was trägt Mann heute?

Autor: albert-kreuz | Erstellt am: 28.09.2011 | Gelesen: 357
Kategorie: Lifestyle - Mode & Schmuck | Bewertung: rateArateArateArateArateA
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(Online-Artikel.de) - Das Herren-Unterhemd im Wandel der Zeit - vom "No go" zum "Lifestyle"

Herren-Unterhemd Konfektion ALBERT KREUZ
Herren-Unterhemd Konfektion ALBERT KREUZ

Die Statistiken enthalten wenig Information - Herren-Unterhemden-Hersteller lassen sich keine Zahlen entlocken - selbst Männer-Magazine scheuen oft die direkte Nachfrage zum Thema "Trägt Mann Unterhemd?"

Was für den einen seit Kindheit selbstverständlich, ist oft für den anderen ein eher zu verschweigendes Thema: Das Unterhemd. Entweder Mann liebt es oder Mann hasst es. So gibt es die bekennenden Anti-Unterhemdenträger. Oft zu finden in Kinofilmen, ob als Action-Held mit zerrissener Lederjacke über dem Brusthaar oder als Herzensbrecher mit halboffenem Oberhemd auf dem durchtrainierten nackten Oberkörper. In den südlicheren Gefilden findet sich die Fraktion der Badeshorts-Träger, die es sogar vorziehen, den Oberkörper gar nicht zu bedecken.

So tut man sich schwer, wirkliche Zahlen über das Verhalten der Männer in Bezug auf das Herren-Unterhemd zu finden. Erst wenn man eine Diskussion aufkommen lässt, ist man verwundert, wie viele Männer sich zu Wort melden und Ihre ganz eigene Meinung in Bezug auf eines der klassischsten Kleidungsstücke aus der Herrengarderobe zum Besten geben.

Auch Umfragen zum Thema bringen zwar so manch erstaunliche Erkenntnis, geben aber nicht wirklich die Antwort auf die Hauptfrage - Trägt der Mann von heute nun ein Herren-Unterhemd oder nicht? Eine der jüngsten Umfragen stammt aus der Schweiz und mit einem Schmunzeln im Mundwinkel wird sich so manch' einer wiedererkennen. So ist herausgekommen, dass sich der Durchschnitts-Schweizer (Frauen und Männer wurden befragt) wöchentlich drei volle Stunden mit dem Bügeleisen beschäftigt und – wer ertappt sich hier selbst? – dabei auch seine Unterwäsche bügelt! Sogar 30 Prozent der Befragten bügeln regelmäßig ihre Unterhemden. In Frankreich liebt es sogar die Hälfte der Einwohner noch glatter und bevorzugt die gepflegt gebügelte Unterwäsche.

Auch den Brandenburger Wäsche-Hersteller ALBERT KREUZ haben diese Ergebnisse zu einer eigenen kleinen Umfrage inspiriert und so hat er seine Kunden gefragt, wer von ihnen seine Unterhemden bügelt. Eine der ersten Reaktionen darauf kam von einem Berliner Kunden mit Wohnsitz in Zypern. Sofort hätte er sich an seine Mutter erinnert, die sicherlich mit Freude seine "unsichtbaren" Unterhemden" von ALBERT KREUZ sofort ordentlich gebügelt hätte. Er selbst dagegen ist da moderner und hängt einfach das feine Material nach dem Schleudern zum Trocknen auf die Leine. Frei nach der Devise: „…nach wenigen Minuten Tragedauer sieht kein Mensch mehr, ob da vorher ein Bügeleisen am Werk war...". Auch die Bügelgewohnheiten durchlaufen also Veränderungen.

Unterhemden haben eine lange Tradition. Es gab sie in den verschiedensten Formen. Früher noch als Langhemd (das zunächst zwischen die Beine hindurch gezogen wurde) und Unterleibchen wurde das Kleidungsstück eher selten erwähnt. Erst dank Schiesser rund um die Gründerzeit begann Mann sich über die Unterwäsche mehr Gedanken zu machen. Eines hatten alle Zeitalter des Unterbekleidungsstückes gemeinsam: Männer haben damit ihre Blöße verdeckt. Im Wandel der Zeit hat das Unterhemd nicht selten die Funktion eines eigenständigen Kleidungsstückes, welches nicht mehr „drunter" getragen wurde, erhalten. Durch bekannte Vertreter dieser Zeit wurde das Unterhemd nicht umsonst als absolutes „No go" verpönt. Denken wir zum Beispiel an „Ekel Alfred", den kaltschnäuzigen Ehemann im ewigen Feinripp-Unterhemd aus der Serie "Ein Herz und eine Seele" in den 70-ern – da wundert es nicht, dass wer was auf sich hielt, wohl möglichst nicht in diese Stufe als „Unterhemdträger" eingereiht werden wollte. Das typische Bild des Unterhemdträgers, der mit Bier und Zigaretten auf der Couch die Arbeitslosigkeit genießt, trägt selbstverständlich ebenfalls zu diesem „No go"-Gefühl bei. Heute scheuen sogar Promis nicht, durch das provokante Kleidungsstück die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Erst jüngst provozierte der Newcomer Shiloh Fernandez (Red Riding Hood) mit seinem Auftreten in Unterhemd und feiner Anzughose und ließ viele Fragen offen. Ganz zu schweigen von Gerard Depardieu, der im fleckigen Unterhemd zur Weinlese sogar als Coverstar posierte.

Kein Wunder also, dass die Beziehung des Mannes zum klassischen Kleidungsstück viele widersprüchliche Seiten hatte. Erst in den letzten Jahrzehnten verhalfen moderne Unterwäsche-Hersteller und Designer dem oft verpönten Kleidungsstück zu neuem, ganz unerwartetem Glanz. Im Gegensatz zum alten „Feinripp-Opa-Flair" hat sich das Unterhemd ganz unauffällig zu einem stilvollen täglichen Begleiter für den anspruchsvollen Herren gemausert. Statt peinlichem Schämen steht jetzt der Anspruch an höchste Qualität, Wohlfühlfaktor auf der Haut und an perfekte Funktion an erster Stelle. Nachhaltigkeit, Funktionalität, Qualität, Bewahrung der Menschenwürde bei der Herstellung und Umweltschutz sind mittlerweile Werte, die auch für Unterwäsche vorausgesetzt werden.

So hat sich Dank Fabrikanten wie ALBERT KREUZ nicht nur das Image des Unterhemdes verändert, auch das Produkt selbst ist im Grunde neu erfunden. Statt einzig Weiß kommen neue, funktionelle oder modische Farben wie Hautfarbe und Schwarz zum Einsatz. Neue Materialien wie Mikrofasern konnten sogar die Baumwolle von ihrer Vorreiterposition verdrängen. Die innovativen Ideen haben den Markt verändert. So hat ALBERT KREUZ z.B. entscheidende Schnittveränderungen vorgenommen und das alte Unterhemd ist zum stilsicheren Business-Unterhemd geworden. Obwohl „unsichtbar" braucht sich heute also keiner mehr schämen, ein solches Kleidungsstück zu tragen. Im Gegenteil, die Kehrtwende ist fast erreicht. War vorher der Mann ohne Unterhemd noch „cool" – so kann er heute ohne Business-Unterhemd schon nicht mehr mit dem richtigen „Lifestyle" mithalten.

Der Geschäftsführer der ALBERT KREUZ GmbH, Uwe Schmidt ist zufrieden. Er hat es mit seiner Business-Unterwäsche-Kollektion geschafft, dass Mann wieder etwas auf sich hält und der Klassiker unter dem Hemd zum positiven Lifestyle geworden ist.

B.Moghim (PR Albert Kreuz GmbH)
 
 
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