Die
Expresscard ist der Nachfolger der
PC Card als Computer Hardware Standart. Beide wurden von der Personal Computer Memory Card International Association (kurz PCMCIA) entwickelt.
Die Expresscard an sich existiert in 2 verschiedenen Bauweisen: ExpressCard/34 (34 mm breit) und ExpressCard/54 (54 mm breit, L-förmig). Es gibt 2 Verschiedene Größen für den Steckplatz, 34 mm und 54 mm. In den größeren Steckplatz passen beide Kartenformate, während die 54 mm Variante jedoch nicht in den kleineren 34 mm Steckplatz passt. Die Karten sind während des Betriebs wechselbar (Hot-Plug).
Die Expresscard verfügt gegenüber der PC Card über eine wesentlich verbesserte Architerktur, mehr Bandbreite und ist außerdem um Einiges kleiner. Dies soll die Einsatzgebiete der Karte in Zukunft stark erweitern. Die drastische Steigerung der Bandbreite wird durch die Verwendung einer direkten Verbindung der ExpressCard mit dem Systembus über die PCI-Express-x1-Verbindung und USB-2.0 erreicht. Die Karte nutzt außerdem eine niedrigere Versorgungsspannung als vorher die PC Card. Sie erwärmt sich daher weniger und stellt so eine geringere Belastung für den Akku dar.
Die Expresscard soll es dem Laptopbesitzer ermöglichen seinen Computer mit verschiedenen Features zu erweitern. Es existieren bereits ExpressCard-Karten für Wireless Internet (WAN), Firewire (1394), TV-Tuner, Serial ATA (SATA), Speicherkartenleser sowie Gigabit-Ethernet-, SmartCard- und Serial-Port-Anbindungen.
Leider sind ExpressCard-Slots nicht mit dem Vorgänger kompatibel, weshalb sie nur von Besitzern neuerer Laptops verwendet werden können. Die Slots werden je nach Hersteller meist entweder mit einem
ExpressCard-Kaninchen-Logo oder einem "Ex" oder "EC" am Einschubschacht gekennzeichnet. Allerdings halten Nur Module, die mit dem
Expresscard-Kaninchen-Logo gekennzeichnet sind die strengen Vorlagen der PCMCIA ein.
Torsten Heinsius