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In wenigen Schritten zur Windsogsicherung

Autor: fos | Erstellt am: 15.09.2011 | Gelesen: 331
Kategorie: Bau - Planung & Architektur | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Das Berechnungsprogramm für den Verarbeiter

Seit 1. März 2011 muss zur Berechnung der Windsogsicherung von Steildächern die neue Fachinformation „Windlasten auf Dächern mit Dachziegel- und Dachsteinde-ckungen" des ZVDH herangezogen werden. In der Praxis zeigt sich, dass deren Anwendung sowohl für Planer wie auch für Verarbeiter nicht einfach ist.

Europas führender Hersteller von Befestigungssystemen zur Windsogsicherung von Dach und Fassade, Fr. Ossenberg-Schule + Söhne GmbH + Co KG (FOS) aus Altena, bietet im Internet ein Berechnungstool, mit dem fast jeder auf dem Markt erhältliche Dachziegel oder Dachstein in Kombination mit den passenden Sturmklammern berechnet werden kann. Dies ist möglich, weil FOS seit Jahrzehnten die vielen unterschiedlichen Dachpfannen in Kombination mit den neuesten Sturmklammern auf eigenen Testanlagen prüft und die Ergebnisse in eine Datenbank einspeist. Diese riesige Datenbank macht es möglich, sogar selten verlegte Formen oder Altdeckbaustoffe richtig zu berechnen. Im Einzelfall bietet FOS an, auf Anfrage auch für ausländische Sonderformen eine fachgerechte Berechnung zu liefern.

In drei Schritten und mit wenigen Eingaben bekommt der Nutzer auf www.fos.de alle nötigen Angaben, um fachregelgerechte Sturmklammern auswählen und sie nach dem entsprechenden Verlegeschema einsetzen zu können.

Im ersten Schritt sind folgende Angaben nötig:
  1. Name des Dachpfannenherstellers oder Dachpfanne.
  2. Dachziegel/Dachstein.
  3. Lattung.

Ergebnis: Nach Eingabe der o.g. Daten werden alle für die Dachpfanne zugeordneten Klammern angezeigt. Auf der rechten Seite zeigt eine Ampel an, in welchen Windzonen die Klammer eingesetzt werden kann. Durch das Anklicken des Buttons der gewünschten Klammer jeweils über der Ampel kann nun eine Einzelfallberechnung durchgeführt werden.

Im zweiten Schritt sind folgende Eingaben erforderlich:
  1. PLZ, Ort oder direkt die Windzone
  2. Eine Kennzeichnung, wenn sich das Objekt im Binnenland oder an der Küste oder über 800 m befindet.
  3. Dachform.
  4. Dachneigung und Art der Deckunterlage.
  5. Gebäudehöhe.

Ergebnis: Nach Eingabe der o.g. Daten wird das Verlegeschema für jeden Dachbereich angezeigt. Wem das bereits ausreicht, kann dieses Ergebnis kann, mit dem Namen des Bauvorhabens, abspeichern und als PDF ausdrucken.

Der dritte und letzte Schritt bringt jedoch den größten Nutzen. Hier
  1. klickt der Nutzer auf Dachbereiche/Stückzahlen und
  2. gibt die Giebel- und Trauflänge ein.

Ergebnis: Jetzt wird ihm ein ausführliches Klammerschema inklusive genauer Dachbereichseinteilung und der jeweiligen Klammerstückzahlen pro Dachbe-reich angezeigt. Auch dieses Ergebnis kann als PDF abgespeichert und ausdruckt werden.
 
 
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