Kopenhagen schaut hin
Die Spatzen pfeiffen es in ganz Europa von den Dächern: im Iran ist ein Club von Messianikern nahe daran das Regime komplett zu übernehmen. Das Internationale Komitee für die Rechte von Studenten und Derwischen im Iran hat es sich zur Aufgabe gemacht die Bürger in Europa über die ideologischen Hintergründe des Regimes im Iran und Gefahren für Europa aufzuzeigen. Kleriker mit ausdrücklich messianischen Visionen erweitern nach und nach ihren Einflussbereich. Ayatollah Mesbah Yazdi, Ayatollah Mohammed Yazdi oder Dr. Hassan Abassi, Chefideologe und Indoktrinator der Nachwuchskräfte bei den Revolutionsgarden wirken im Hintergrund, während Mahmoud Ahmadinedschad als Markenzeichen der Islamischen Republik auftritt und sich als Retter der Armen und Unterdrückten geriert.
Das Internationale Komitee für die Rechte von Studenten und Derwischen im Iran hat seinen Sitz in Washington, Toronto und Berlin. Seine Mitglieder sind in den USA, Kanada und Europa aktiv, um die Politik und die Zivilgesellschaften auf die Machenschaften im Iran hinzuweisen. Am 10. April 2010 organisierte die in Kopenhagen ansässige Abteilung eine Demonstration, bei der die Passanten über die Menschenrechtsverletzungen im Iran informiert wurden und die Absichten der messianischen Gruppen offen gelegt wurden.
In verschiedenen offenen Briefen, die sowohl im Iran als auch in den USA und Europa veröffentlicht wurden, fordert das Komitee Vertreter des Regimes im Iran auf, die Rechte von Minderheiten zu respektieren und das Recht auf freie Meinungsäusserung zu gewähren. Das Komitee wird weiterhin Demonstrationen organisieren und weltweit auf die brutalen Vorgänge, die jede rechtlichen Grundlage entbehren, hinweisen.
Jonathan Lark, Internationales Komitee für die Rechte der Studenten und Derwische im Iran, Sektion Edinburgh