Schlüssel zur Mieterbonität
Deshalb befasst sich Jörg Becker vor allem mit den persönlichen Merkmalen, die nur subjektiv beurteilt werden können und daher irrtümlich als nicht so direkt fassbar erscheinen. Deshalb soll ein möglicher Weg aufgezeigt werden, auf dem beide Seiten sich vielleicht auf eine gemeinsame Kommunikationsplattform verständigen können. Im Mittelpunkt der Bewertung der Mieterbonität steht das Vermeiden von Fehlentscheidungen bei Neuvermietungen. Denn hierbei auftretende Probleme richten jährlich Millionenschäden an. Eine mögliche Lösung liegt in der Restrukturierung der Abläufe sowie in der systematischen Verankerung von geschäftlichem Verhalten. Die eigentliche Schwierigkeit hierbei liegt in der Bewertung der Mieterbonität. Recherchen in den sozialen Netzwerken sind alleine nicht ausreichend. Um die Mieterqualität ausreichend beurteilen zu können, muss zusätzlich eine breite Palette von persönlichen Faktoren in die Entscheidungsfindung einfließen. Es gibt eine Reihe von Ansatzpunkten, die ein solches Vorhaben effektiv unterstützen können. So u.a. eine Systematik zum Herausfinden einen möglichst krisenfesten Bonität, wie sie beispielsweise bei Becker, Jörg: Prüfung der persönlichen Kreditwürdigkeit, ISBN 9783839164181, behandelt wird.
Im Blickpunkt stehen dabei Merkmale, die nur subjektiv beurteilt werden können und daher nicht so direkt fass- und quantifizierbar sind. Es geht um berufliche wie auch persönliche Qualifikationen. Noch schwieriger wird es, wenn es um persönliche Eigenschaften geht, mit denen die Vertrauenswürdigkeit als Person belegt werden soll. Gerade bei einem bestimmten Personenkreis wie Mieter, Existenzgründer oder Kreditnehmer steht und fällt alles mit deren Person. Es sollen daher ganz persönliche Eigenschaftsfaktoren und deren Möglichkeiten zur Bilanzierung angesprochen werden. Was dabei nicht bekannt ist, kann auch nicht bei Entscheidungen berücksichtigt werden. Es muss den Parteien also daran gelegen sein, auch bei qualitativen, eher subjektiven Bewertungsfaktoren auf ein möglichst transparentes und realitätsnahes Bild zugreifen zu können. So ist es durchaus nicht vermessen anzunehmen, dass mit der stärkeren Hinwendung zu den „weichen", zunächst nur schwer quantifizierbaren Faktoren ansonsten vielleicht schwierige Gespräche einfacher und letztlich erfolgreicher verlaufen können.
Vgl. hierzu Becker, Jörg: Prüfung der persönlichen Kreditwürdigkeit, ISBN 9783839164181: Gut vorbereitet ist halb gewonnen, persönliche Faktoren, drei verschiedene Blickrichtungen, Umsetzung in Bewertungsnetze, Bewertungs-Ampeln, Rating-Portfolio, im dynamischen Wirkungsnetz, spezifische Faktoreneinflüsse, Wichtiges herausfiltern, Wirkungsdauer oft entscheidend, Blick auf Aktivsummen, Blick auf Passivwirkungen, Handlungsempfehlungen. Überall dort, wo eine persönliche Prüfung auf Grundlage üblicher Kriterien wie Einkommen, Sicherheiten usw. vielleicht aufgrund besonderer Umstände für sich alleine nicht ausreichend ist oder zum gewünschten Ziel führt, könnte es eine Überlegung wert sein, zusätzlich die sogenannten „weichen" Faktoren einzubeziehen. In Erweiterung und Ergänzung dieser Vorgehensweise wird jeder Faktor nicht nur aus dem verengten Blickwinkel einer einzigen Dimension betrachtet. Vielmehr wird versucht, der Wirklichkeit dadurch besser gerecht zu werden, dass jeder Faktor aus drei unterschiedlichen Blickwinkeln heraus in Augenschein genommen wird. Vgl. hierzu Becker, Jörg: Prüfung der persönlichen Kreditwürdigkeit, ISBN 9783839164181.
Jörg Becker
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