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Im Auftrag der Nachhaltigkeit

Autor: themendienst | Erstellt am: 08.12.2011 | Gelesen: 306
Kategorie: Bau - Planung & Architektur | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Umweltschutz, Bewusstsein für nachfolgende Generationen und das Wort Nachhaltigkeit sind in der deutschen Gesellschaft fest verankert.

(tdx) Der Umweltschutzgedanke ist in Deutschland bereits Anfang der 1970er entstanden. 1994 wurde dieser fest im Artikel 20a des Grundgesetzes verankert. Dadurch ist der Staat verpflichtet, die natürlichen Lebensgrundlagen zu schützen. Mittlerweile ist der Umweltsektor einer der größten Arbeitgeber in Deutschland. Zahlreiche Vereine, Verbände und Unternehmen beschäftigen sich damit, wie man die Belastungen von Industrie und Produktion für die Umwelt auf ein Minimum reduzieren kann.

Das Problem: Gebäude verursachen infolge ihrer Herstellung, Errichtung, Nutzung und Entsorgung ungefähr ein Drittel der gesamten Energie- und Stoffströme sowie zahlreiche Wirkungen auf die Umwelt. Gerade deshalb kommt dem Bauwesen bei der Ressourcenschonung und Umweltentlastung eine zentrale Bedeutung zu. Gebäude müssen daher hinsichtlich ihres Energieverbrauchs, ihrer technischen Leistungsfähigkeit und ihrer Wirtschaftlichkeit optimiert werden.

Die Lösung: Alle Komponenten und Bauteile eines Gebäudes müssen bestimmten Kriterien entsprechen, um in der Summe zu gewährleisten, ein nachhaltiges Gebäude planen und bauen zu können. An dieser Stelle setzt die Arbeit des Institut Bauen und Umwelt e.V. (IBU) an. Das IBU stellt alle dafür notwendigen Daten und Informationen der einzelnen Bauprodukte in einer sogenannten Umwelt-Produktdeklaration (EPD) zur Verfügung. So können Architekten und Bauherren die Daten bereits bei der Planung eines Gebäudes nutzen. Die ermittelten Daten sind vergleichbar und transparent und auch die Umweltwirkungen der einzelnen Produkte sind enthalten.

Das IBU unterstützt und fördert die Nachhaltigkeit beziehungsweise die nachhaltige Entwicklung im Bausektor, insbesondere unter den Gesichtspunkten der Umwelt- und Gesundheitsverträglichkeit von Bauprodukten und Bauteilen. Mit Interesse am Thema und der Überzeugung von der Richtigkeit des Nachhaltigkeitsgedankens, ist es bis auf weiteres die einzige deutsche Organisation, die konsequent nach der international bereits abgestimmten Normung deklariert.

Weitere Informationen sind erhältlich beim Institut Bauen und Umwelt e.V. (IBU e.V.), Rheinufer 108, 53639 Königswinter, Telefon: (022 23) 29 66 79-0, Telefax: (022 23) 29 66 79-1, E-Mail: info@bau-umwelt.com oder im Internet unter www.bau-umwelt.com.

Tanja Est

 
 
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